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Universitätsplatz, Halle

Universitätsplatz, Halle

Ortsteil: Altstadt
Geo-Koordinaten: (Kartenansicht)
Breite 51° 29' 10.643" (51.4862896123)
Länge 11° 58' 8.393" (11.9689980045)
Universitätsplatz mit klassizistischem Hauptgebäude.

Die Martin-Luther-Universität ist die größte und älteste Bildungseinrichtung im Bundesland Sachsen-Anhalt und gehört zu den ältesten Hochschulen Deutschlands. Sie wurde 1502 in
Wittenberg gegründet. Nach der Zusammenführung der Universitäten Halle und Wittenberg im Jahre 1817 ergab sich die Notwendigkeit, für die vereinte Alma mater ein repräsentatives Zentrum zu schaffen. Auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters entstand 1832-34 nach Plänen von Ernst Friedrich Zwirner und Wilhelm Heinrich Matthias das erste Haus eines geplanten Universitätskomplexes - das spätklassizistische Universitätshauptgebäude, auch Löwengebäude genannt. Eine von zwei Löwen gesäumte Freitreppe führt durch drei Pforten in die geräumige Vorhalle. Neben dem Treppenaufgang im Vestibül befinden sich zwei Kolossalgemälde, die Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, Gründer der Universität Halle und Friedrich III. von Wettin, Gründer der Leucorea der Universität Wittenberg darstellen. Nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel schmücken Akanthusrankengeländer das Treppenhaus und in den Wandelgängen sind Gelehrtenbüsten und Wandmalereien zu bewundern.
Originalgemälde mit Porträts berühmter Professoren und Rektoren des 18. Jahrhunderts kann man in der Aula des Gebäudes betrachten.

Rechts neben dem Hauptgebäude befindet sich das Robertinum (Universitätsplatz 12). Das vornehme, im historisierenden Stil ab 1889 erbaute Haus beherbergt das Archäologische Museum, und wurde von Carl Hagemann und Otto Kilburger entworfen. Die Einweihung 1891 fand zu Ehren von J. J.Winkelmann (1717-1768), Begründer der klassischen Archäologie und der modernen Kunstwissenschaft, statt. Seit 1922 wird es zu Ehren des Altertumswissenschaftlers Carl Robert (1859-1922) "Robertinum" genannt. Das Gebäude wurde im Jahre 1991 restauriert.

Das Melanchthonianum (Universitätsplatz 9) wurde 1900 bis 1902 als Institutsgebäude durch die Architekten Stever und Thür in bewusster Anlehnung an das Hauptgebäude erbaut.
Namensgebung nach Philipp Melanchton, dem Reformator und Mitstreiter Luthers.

Das Thomasianum (Universitätsplatz 10a) wurde 1910/11 als dreistöckiger Zweckbau, passend zu den vorhandenen Gebäuden, als juristisches und nationalökonomisches Institut
von Robert Huber errichtet. Die Namensgebung erfolgte nach Christian Thomasius, dem ersten Rechtsgelehrten der Universität und Schöpfer der juristischen Fakultät.

Kartenansicht / Lage:
 

Ort:

Halle
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