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Stadt Münster
Solebad, Sauna und Wassertreten nach Kneipp

14.04.2010 13:02
Hallenbad Ost künftig mit Wohlfühlangeboten rund um Gesundheit und Erholung / Wiedereröffnung nach Modernisierung im Juli 2010

Münster (SMS) Bewegungsbad unter freiem Himmel in 30 Grad warmer Sole. Wassertreten nach Vater Kneipp. Entspannen im Dampfbad und in ansprechenden Ruhebereichen. Mit Wohlfühl-Angeboten rund um Gesundheit und Erholung wird sich künftig das Hallenbad Ost präsentieren. Noch legen Handwerker Hand an, laufen Technik-Checks im Probebetrieb. Mitte Juli steht das Ostbad dann rundum modernisiert und um einen zweigeschossigen Anbau mit Solebereich erweitert, der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Mit Abschluss der Sanierung setzt die Stadt zugleich den Schlusspunkt in ihrer großen Bäderoffensive. „Münsters Frei- und Hallenbäder sind dank der 25 Millionen Euro-Investition zeitgemäß und konkurrenzfähig aufgestellt“, unterstreicht Beigeordnete Dr. Andrea Hanke. „Auch das Hallenbad am Kanal bietet Entspannung suchenden Münsteranern jetzt ein attraktives Freizeitziel“, so die Sportdezernentin. „Badegäste, Schulschwimmer und Vereine, die es sportlicher mögen, kommen mit dem großen Schwimm- und dem separatem Sprungbecken nach wie vor auf ihre Kosten“.

Magnet in den Grünanlagen wird das neue, halbkreisförmig angeordnete Außenbecken sein. Im dem ganzjährig handwarm temperierten heilsamen Wasser - der Salzgehalt liegt bei 0,3 Prozent - lässt es sich gut aushalten. Mit 20 Metern im Durchmesser bietet es komfortabel Platz, Unterwassersprudel und Nackenschwallduschen sorgen für prickelnde Massagen. Abkühlung finden Soleliebhaber im benachbarten Kneippbecken. Ein Sinnespfad lädt Barfußgänger zum Balancieren über Stein, Pflaster, Holz und anderen Materialien ein.

Entspannungsoase im neuen Hallenbad-Anbau

Erschlossen werden diese Freiluftangebote über den neuen zweigeschossigen Hallenbad-Anbau mit dem künftigen „Gesundheits- und Erholungsbereich“. „In seinem Untergeschoss finden sich ansprechende Ruhebereiche, ein Dampfbad und Kneipp-Erlebnisduschen“, erläutert Harald Koops. „Durch einen Wasserkanal erreichen Badegäste von hier aus auf direktem Weg bequem das Soleaußenbecken“, beschreibt der Architekt aus dem Amt für Immobilienmanagement. Auf gleicher Ebene ist die neu gestaltete Ostbad-Sauna untergebracht. Bio-, Kräuter- und finnische Sauna laden zum Schwitzen ein. Ruhe- und Massageräume komplettieren mit einem Sauna-Garten den Wellness-Genuss.

Das Amt für Immobilienmanagement ist federführend für die Projektsteuerung der Baumaßnahme. Die Planung liegt bei der Gesellschaft für Sport- und Freizeitanlagen (GSF), Hamm.

Deutlich einladender heißt künftig der Eingangsbereich die Besucher willkommen. Er wird modern möbliert und ist - wie auch andere Badtrakte - im dezenten Grau-Rot-Weiß gehalten. Besucher können sich in einem Aufenthalts- und Wartebereich an kleinen Snacks und Getränken bedienen und dabei Schwimmern und Turmspringern zusehen. Schöne Aussichten mit Blick auf den Garten genießen Badegäste, die es sich im Ruhebereich im Anbau neben der Schwimmhalle bequem machen. Neue Pool-Liegen laden dort zum Verweilen ein. Immergrüne Hecken schaffen kleine Nischen, in denen es sich bei einem Getränk aus benachbarten Automaten abschalten lässt.

Leitstreifen und Aufzüge für Menschen mit Behinderung

„Alle Wege und Funktionsbereiche im Bad werden den Bedürfnissen für Menschen mit Behinderung angepasst“, betont Sportamtsleiter Bernd Schirwitz. „So helfen Leitstreifen Badegästen mit Sehschwäche, sich zu orientieren“. Dazu gibt es großzügige Umkleiden mit Liegen, einen Treppeneinstieg ins Solebecken, extra-breite Saunatüren und zwei Aufzüge.

Investiert hat die Stadt in dem 35 Jahre alten Hallenbad nicht zuletzt in Sanitär- und Umkleidetrakte. „Betagte Kabinen- und Schrankanlagen werden ersetzt, Duschen und Toiletten saniert, die gesamte Sanitär- und Lüftungstechnik heutigen Standards angepasst“, beschreibt Harald Koops das Paket. Böse überrascht wurde der Bauherr indes bei den Arbeiten im Untergeschoss. In Bereichen, die gar nicht für den Umbau vorgesehen waren, trat Wasser aus. Konsequenz: Unplanmäßige und zeitraubende Kernsanierung der Sammelumkleiden sowie zugehöriger Sanitärbereiche. Hinzu kamen aufwändige Abdichtungen von Kelleraußenwänden, die wiederum Erneuerungen des angrenzenden Außenbereichs nach sich zogen.

Der ursprünglich angepeilte Eröffnungstermin wird aufgrund dieses Mehraufwandes und nach dem strengen Winter (mit Folgen für das Fertigstellen des Solebeckens) um fünf Monate überschritten. Im Juli öffnet dann nach knapp zweijähriger Bauzeit ein attraktiver Treffpunkt für Gesundheit und Freizeit in Münsters Osten wieder seine Pforten.
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