Black History-Monat in New York
New York feiert seine afroamerikanische Kultur und Geschichte mit Ausstellungen, Stadtführungen und Veranstaltungen

02.02.2010 15:02
Im Februar feiert New York die afroamerikanische Kultur und Geschichte der Stadt. In der amerikanischen Metropole wurde die erste Schule der USA speziell für Sklavenkinder gegründet, in New York hat der Hip-Hop seine Wiege und auch die National Association for the Advancement of Coloured People (NAACP), die sich seit 100 Jahren für ihre Bürgerrechte einsetzt. Mit dem Black History-Monat gibt NYC&Company Besuchern die Gelegenheit, in allen fünf Stadtteilen die Kultur der Afroamerikaner hautnah mitzuerleben. Einige der Veranstaltungen finden nur im Februar statt, andere können das ganze Jahr über besucht werden. Ein ständig aktualisierter Veranstaltungsplan ist unter www.nycgo.com (Stichwort „Black History Month“) zu finden.

Am 5. Februar können Besucher live beim Beat-Battle im Bronx Museum of Art dabei sein: Von 18 bis 22 Uhr treffen sich Hip-Hop Produzenten und Musiker, um den besten Beat-Künstler zu küren. Die Veranstaltung ist Teil der kostenlosen Reihe „First Fridays!“, die jeden ersten Freitag im Monat im Bronx Museum of Art stattfindet (www.bronxmuseum.org).

Im Brooklyn Children’s Museum stehen alle Wochenenden im Februar unter dem Motto Black History. Bis zum 2. Mai wird dort außerdem die Wanderausstellung „Tales from the Land of Gullah“ gezeigt mit Legenden, Gesängen und Bräuchen ehemaliger Sklaven in Amerika (www.brooklynkids.org).

Mit Jazz- und Blues-Konzerten begehen das Lincoln Center und das Museum of the City of New York den Festmonat. Das T.K. Blue Quartett spielt Musik der Jazzlegende Thelonious Monk, der seine Karriere in den Clubs von New York begann, und die Grammy- und Tony Award-Gewinnerin Dee Dee Bridgewater singt Billie Holiday (www.lincolncenter.org; www.mcny.org).

Ebenfalls um Jazz dreht sich die Ausstellung „The Jazz Loft Project“ in der New York Public Library. Vom 17. Februar bis zum 22. Mai sind dort 200 Fotographien sowie Ton- und Filmaufnahmen des ehemaligen Life Magazin-Fotographen W. Eugene Smith zu sehen, der die Jazzszene der 60er Jahre dokumentierte (www.nypl.org).

Eines der beliebtesten Events in Harlem ist die wöchentliche „Amateur Night“ im legendären Apollo-Theater. Seit 75 Jahren treten hier mittwochs um 19.30 Uhr junge Talente auf, in der Hoffnung entdeckt zu werden. Schon Ella Fitzgerald, James Brown und Michael Jackson standen hier auf der Bühne. Im Black History-Monat ist der Andrang um die Plätze auf der Bühne besonders groß (Karten ab 17 US-Dollar, www.apollotheater.org).

Mehr über Harlem können Besucher bei abwechlungsreichen Touren durch das Viertel erfahren: Harlem Heritage Tours nimmt Gäste mit auf eine Reise in die Zeit der Bürgerrechtsbewegung (www.harlemheritage.com), bei Taste Harlem können Besucher in den besten Restaurants des Viertels echtes Soul Food probieren (www.tasteharlem.com), in Clubs und Kirchen führen die Gospel- und Jazz-Touren der Harlem Spirituals (www.harlemspirituals.com), die Geschichte des Hip-Hop in New York und bekannte Anekdoten zu den Hip-Hop Größen der Stadt zeigt Hush Hip Hop Tours (www.hushhiphoptours.com).
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