Hotelimmobilienmakler München & Bayern
Hotel verkaufen in München und Bayern

Hotelimmobilienmakler München & Bayern


16.01.2023 15:51
Der Verkauf eines Hotels ist ein komplexes Unterfangen und erfordert eine sorgfältige Prüfung und Vorbereitung. Neben wirtschaftlichen Perspektiven spielen oft emotionale Gründe in den Hotelverkauf ein, wodurch der Entschluss nicht leicht gefällt wird. Deshalb wurden hier die wichtigsten Informationen rund um das Thema für die Urlaubsregion Bayern zusammengestellt.

Das Hotel verkaufen – eine Entscheidung fürs Leben


Es ist nie eine leichte Entscheidung, das eigene Hotel zu verkaufen. Sich von einem geliebten Haus und Beruf zu trennen, kann beängstigend sein. Auf der einen Seite liebt man seine Tätigkeit als professioneller Gastgeber, aber auf der anderen Seite steigt der Druck für Privathoteliers durch folgende Faktoren weiter an:



Aufgrund dieser Marktentwicklungen kommen viele Inhaber ins Grübel und stehen vor dieser schweren Entscheidung. Generell lohnt es sich, einen Hotelimmobilienmakler in München & Bayern als Beratung hinzuzuziehen, da sie das nötige Fachwissen über den Verkauf mitbringen. Gemeinsam kann man ein fundiertes Urteil treffen, welches nicht rein auf dem Bauchgefühl beruht.

Den richtigen Zeitpunkt wird es nie geben


Neben bestimmten persönlichen Gründen sollten die Eigentümer auch wirtschaftliche Faktoren in Betracht ziehen. Zurzeit profitieren Verkäufer von sehr niedrigen Finanzierungszinsen, weshalb mehr Investoren bereit sind, spezielle Gewerbeimmobilien zu erwerben. Somit steigt die Investitionsbereitschaft deutlich an, sodass aktuell ein guter Zeitpunkt für den Verkauf sein könnte.

In der Regel ist das Frühjahr nach einem erfolgreichen Jahr mit positiver Bilanz der richtige Moment, um über den Verkauf des Hotels nachzudenken. Dazu sollte man auch die aktuellen Zahlen der vergangenen Jahre über die Preisentwicklungen in der Branche und den allgemeinen Tourismus einbeziehen.

Preisentwicklungen auf dem Hotelinvestmentmarkt


Der deutsche Hotelinvestmentmarkt schloss das Jahr 2022 mit dem stärksten Quartal des Jahres ab, insgesamt ist das Ergebnis des vergangenen Jahres jedoch das schwächste seit 2013. Trotz der knapp 1,85 Milliarden Euro auf 65 Transaktionen, sind die Investoren optimistisch, was die zukünftige Preisentwicklung in der Branche angeht. Gerade die Investition von 657 Millionen Euro im vierten Quartal 2022 in deutsche Hotels deutet darauf hin, dass die Aussichten für die kommenden Jahre positiv sein könnten. Somit steigen die Investoren vorsichtig wieder in den Hotelsektor ein, da sie günstigere Bedingungen in den Folgejahren erwarten.

Prognose für das Transaktionsvolumen im Jahr 2023


Während die Aktivität auf dem Hotelinvestmentmarkt konstant hoch bleibt, gibt es Anzeichen für eine Verlangsamung der Transaktionsprozesse aufgrund von Preisschwankungen und Unterbrechungen. Mit Blick auf das Jahr 2023 ist fraglich, ob das Transaktionsvolumen auch nur annähernd die Zwei-Milliarden-Euro-Marke erreichen kann. Die meisten Prognosen deuten darauf hin, dass ein echter Anstieg in der zweiten Jahreshälfte zu verzeichnen sein wird.

Trotz der aktuellen Situation sind viele Experten optimistisch, was die zu erwartenden Ergebnisse im Jahr 2023 angeht, da in der gesamten Branche neue und innovative Strategien umgesetzt werden.

Der Tourismus in Bayern – aktuelle Entwicklungen


Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Tourismusbranche in Bayern boomt. Für das Jahr 2022 wurden 19,59 Millionen Ankünfte erwartet, was einer beeindruckenden Steigerung von 40 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Noch bemerkenswerter ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer, die bei 3 Tagen liegt – ein deutliches Zeichen dafür, wie beliebt Bayern als Reiseziel geworden ist. Bei 11 566 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Freistaat ist es kein Wunder, dass bis Juli 2023 insgesamt 60,69 Millionen Gäste zu begrüßen sein werden.

Nationale und internationale Gäste


In den letzten Jahren hatte Bayern einen deutlichen Rückgang der internationalen Gästeübernachtungen zu verzeichnen. Selbst, wenn man auf Jahre des positiven Wachstums in der Region zurückblickt, machen deutsche Gäste immer noch den Großteil der Touristenzahlen aus. Trotz des allgemeinen Rückgangs sind in einzelnen Regionen leichte Verbesserungen zu verzeichnen.

Übernachtungen aus den USA, Österreich, Italien und Spanien sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, während aus der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Russland und China leider noch Rückgänge zu verzeichnen sind. Solche Zahlen stellen Bayern vor eine interessante Herausforderung, um in den kommenden Monaten und Jahren wieder mehr ausländische Reisende in die beliebte Urlaubsregion zu locken.

Saisonale Verteilung der Übernachtungen


Im Jahr 2021 wurde im August mit über 10 Millionen Übernachtungen bayernweit die höchste Gästezahl verzeichnet. Dieser Monat war im Vergleich zu den Vorjahren deutlich stärker, da die Beschränkungen gelockert wurden. So wurde es den Deutschen ermöglicht, innerhalb ihres eigenen Landes zu reisen und zu übernachten. Von diesen Übernachtungen fanden 78 % in den Sommermonaten von Mai bis Oktober statt, was sich auch auf die weiteren Jahreszeiten auswirkt, in denen zuvor die Nachfrage von internationalen Gästen zur Steigerung der Zahlen beigetragen hat.

Unterkunftsarten im Vergleich


In Bayern war die Verteilung der Übernachtungen auf die Beherbergungsarten relativ stabil, bevor die Auswirkungen der Pandemie im Jahr 2020 spürbar wurden. Am stärksten betroffen sind die Hotels mit einem geschätzten Minus von 25 % gegenüber dem Stand vor der Pandemie. Auf der anderen Seite bleiben die Übernachtungen auf Campingplätzen trotz der Auswirkungen der Pandemie weitgehend unverändert und liegen mit 6,1 Millionen Besuchen in etwa auf dem Niveau von 2019 mit 6,4 Millionen Besuchen. Dieser Trend spiegelt sich auch in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationskliniken wider, in denen im Vergleich zu den Vorjahren wieder ein Anstieg der Besucherzahlen zu beobachten ist.

Gäste kommen zurück – Auswirkungen der Coronapandemie


Der Tourismus in Bayern hat sich seit Juni 2022 wieder erholt: Mit fast 25 Millionen Gästen und 60,69 Millionen Übernachtungen wurde das Niveau vor der Pandemie erreicht. Im ersten Halbjahr 2022 wurden insgesamt 13,6 Millionen Gästeankünfte und 37,8 Millionen Übernachtungen gezählt, was trotz der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen eine Erholung bedeutet. Insbesondere die bayerischen Beherbergungsbetriebe erfreuen sich aufgrund ihrer Sicherheitsvorkehrungen und des gestiegenen Angebots an Aktivitäten inmitten der landschaftlichen Schönheit der Region wieder zunehmender Beliebtheit.

Veränderte Reisetrends


Neben eher traditionellen Tourismusformen – Wandern, Radfahren, der Besuch von Sehenswürdigkeiten – hat Bayern auch einen Aufschwung moderner Trends wie E-Bike-Touren oder Food-Touren erlebt. Durch die Entwicklung neuer digitaler Technologien können Gäste Aktivitäten erleben, die an die Realitäten des Reisens nach der Pandemie angepasst sind. Im letzten Sommer waren Outdoor-Aktivitäten aufgrund des milden Klimas besonders beliebt und viele Reiseziele bieten spezielle Angebote für Erlebnisse in der Natur an.

Neben physischen Attraktionen suchen Besucher zunehmend Erlebnisse, die authentische, regionale Traditionen mit innovativen Erfahrungen verbinden. Trotzdem steht die Sicherheit aufgrund der COVID-19-Anforderungen unter den Prioritäten der Touristen an erster Stelle.

Quellen:


https://tourismus.bayern/statistiken-und-studien/
https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2022/pm296/index.html