02.10.2026 11:00
Ein Fest mit langer Tradition, nicht nur für Ross und Reiter
Colomansfest in Schwangau mit Pferdebenediktion und Colomansritt

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet in Schwangau das traditionelle Colomansfest mit Pferdebenediktion und Colomansritt statt. Das Fest wird alljährlich am zweiten Oktobersonntag zu Ehren des heiligen Coloman gefeiert und zählt zu den besonderen Höhepunkten des Schwangauer Brauchtums.
Titelbild: Pferdeschmuck beim Colomansfest in Schwangau. Copyright: Tourist Information Schwangau
Mit dem Colomansfest verbindet sich eine alte Tradition des Pferdeumritts, die vermutlich bis in das 15. oder 16. Jahrhundert zurückreicht. Rund 200 Reiter nehmen jedes Jahr an der Prozession teil. Die Pferde sind mit Blumen, Schleifen und Bändern festlich geschmückt, während die Reiter überwiegend in traditioneller Tracht erscheinen.
Am Morgen versammeln sich die Reiter in Schwangau. Der Festzug wird von der Musikkapelle Schwangau angeführt. Es folgen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, festlich geschmückte Kutschen für Geistlichkeit, Bürgermeister und Ehrengäste sowie die Reiter mit ihren geschmückten Pferden. Gemeinsam zieht der Zug zur Wallfahrtskirche St. Coloman.
Vor der malerisch gelegenen Wallfahrtskirche findet der Festgottesdienst statt. Im Anschluss werden die Pferde mit der Colomansreliquie gesegnet. Danach folgt der traditionelle zweimalige Umritt um die Kirche, bevor der Reiterzug wieder in Richtung Schwangau zurückkehrt.
Die heutige Wallfahrtskirche St. Coloman entstand im 17. Jahrhundert in ihrer heutigen barocken Form. Sie erinnert an den heiligen Coloman, einen irischen Pilger, der der Überlieferung nach auf seiner Reise ins Heilige Land in der Gegend von Schwangau Rast gemacht haben soll. Der Heilige wird als Schutzpatron von Mensch und Tier verehrt. Eine Reliquie des heiligen Coloman befindet sich in der Kirche und wurde 1720 vom Kloster Melk gestiftet.
Die Wallfahrt zu St. Coloman hat eine lange Geschichte. Bereits im Mittelalter bestand an diesem Ort eine Kapelle, und für das Jahr 1495 ist eine Kirchenweihe belegt. Im Jahr 1552 erhielt die Herrschaft Hohenschwangau von Kaiser Karl V. das Recht, am Colomanstag einen Jahrmarkt abzuhalten. Dieses historische Marktrecht hat bis heute seinen Niederschlag im Festgeschehen rund um die Kirche gefunden.
Das Colomansfest verbindet damit religiöse Tradition, bäuerliches Brauchtum und das gesellige Leben der Gemeinde. Für Besucher bietet sich zugleich ein eindrucksvolles Bild: festlich geschmückte Pferde, Trachtenträger, historische Kutschen und die Musikkapelle vor der Kulisse der Schwangauer Berge und der Königsschlösser.
Wer das Colomansfest mit einem Aufenthalt in Schwangau verbinden möchte, findet mit dem Hotel Villa Ludwig in Hohenschwangau eine passende Unterkunft in der Nähe der bekannten Sehenswürdigkeiten.
Colomansfest 2026 in Schwangau
Sonntag, 11. Oktober 2026
Traditionell am zweiten Sonntag im Oktober
Colomanskirche St. Coloman, Schwangau
Pferdebenediktion und anschließender Colomansritt
Weitere Informationen zur Region finden Sie unter Urlaub in Schwangau.
Titelbild: Pferdeschmuck beim Colomansfest in Schwangau. Copyright: Tourist Information Schwangau
Mit dem Colomansfest verbindet sich eine alte Tradition des Pferdeumritts, die vermutlich bis in das 15. oder 16. Jahrhundert zurückreicht. Rund 200 Reiter nehmen jedes Jahr an der Prozession teil. Die Pferde sind mit Blumen, Schleifen und Bändern festlich geschmückt, während die Reiter überwiegend in traditioneller Tracht erscheinen.
Am Morgen versammeln sich die Reiter in Schwangau. Der Festzug wird von der Musikkapelle Schwangau angeführt. Es folgen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, festlich geschmückte Kutschen für Geistlichkeit, Bürgermeister und Ehrengäste sowie die Reiter mit ihren geschmückten Pferden. Gemeinsam zieht der Zug zur Wallfahrtskirche St. Coloman.
Vor der malerisch gelegenen Wallfahrtskirche findet der Festgottesdienst statt. Im Anschluss werden die Pferde mit der Colomansreliquie gesegnet. Danach folgt der traditionelle zweimalige Umritt um die Kirche, bevor der Reiterzug wieder in Richtung Schwangau zurückkehrt.
Die heutige Wallfahrtskirche St. Coloman entstand im 17. Jahrhundert in ihrer heutigen barocken Form. Sie erinnert an den heiligen Coloman, einen irischen Pilger, der der Überlieferung nach auf seiner Reise ins Heilige Land in der Gegend von Schwangau Rast gemacht haben soll. Der Heilige wird als Schutzpatron von Mensch und Tier verehrt. Eine Reliquie des heiligen Coloman befindet sich in der Kirche und wurde 1720 vom Kloster Melk gestiftet.
Die Wallfahrt zu St. Coloman hat eine lange Geschichte. Bereits im Mittelalter bestand an diesem Ort eine Kapelle, und für das Jahr 1495 ist eine Kirchenweihe belegt. Im Jahr 1552 erhielt die Herrschaft Hohenschwangau von Kaiser Karl V. das Recht, am Colomanstag einen Jahrmarkt abzuhalten. Dieses historische Marktrecht hat bis heute seinen Niederschlag im Festgeschehen rund um die Kirche gefunden.
Das Colomansfest verbindet damit religiöse Tradition, bäuerliches Brauchtum und das gesellige Leben der Gemeinde. Für Besucher bietet sich zugleich ein eindrucksvolles Bild: festlich geschmückte Pferde, Trachtenträger, historische Kutschen und die Musikkapelle vor der Kulisse der Schwangauer Berge und der Königsschlösser.
Wer das Colomansfest mit einem Aufenthalt in Schwangau verbinden möchte, findet mit dem Hotel Villa Ludwig in Hohenschwangau eine passende Unterkunft in der Nähe der bekannten Sehenswürdigkeiten.
Colomansfest 2026 in Schwangau
Sonntag, 11. Oktober 2026
Traditionell am zweiten Sonntag im Oktober
Colomanskirche St. Coloman, Schwangau
Pferdebenediktion und anschließender Colomansritt
Weitere Informationen zur Region finden Sie unter Urlaub in Schwangau.