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Urlaub in: Celle

Hildesheim verbuchte bei Übernachtungen ein Plus von 21,3 Prozent
Urlaub im Reiseland Niedersachsen wird immer beliebter

28.11.2007 14:26
"Das Reiseland Niedersachsen wird immer beliebter", sagte Wirtschaftsminister Walter Hirche heute in Hannover bei der Vorstellung der aktuellen Tourismuszahlen für das Jahr 2007. "Mehr Gäste - vor allem auch aus dem Ausland - sowie ein erneuter Zuwachs bei den Übernachtungen unterstreichen die gewachsene Attraktivität der Urlaubsregionen zwischen Nordsee und Weserbergland, Harz und Heide", so der Minister.

Nach den aktuell vorliegenden Zahlen des Niedersächsischen Landesamtes für Statistik hatte das Reiseland Niedersachsen in den ersten neun Monaten des Jahres rund 8 Millionen Gäste. Das waren 2,8 % mehr Besucher als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei die Zuwachsraten bei den deutschen Gästen (+ 2,9 %) sogar noch etwas größer waren als bei den ausländischen Besuchern (+ 2,2 %). Mit insgesamt gut 26 Millionen Übernachtungen in Hotels und Pensionen (mehr als 8 Betten) verbuchte das Reisland ein Plus von ebenfalls 2,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2006.

"Wenn man bedenkt, dass wir uns mit dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland vergleichen, in dem viele Menschen aus dem Ausland unsere Gäste waren, ist diese positive Entwicklung mehr als beachtlich", betonte der Minister. "Die Zahlen zeigen, wie robust das touristische Wachstum ist."

Jeder zehnte der insgesamt 8 Millionen Besucher, die in Niedersachsen Urlaub machten, stammt aus dem Ausland. "Das Ausland ist weiterhin ein dynamischer Schwunggeber", sagte die Geschäftsführerin der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN), Carolin Ruh.

Ein weiterer Beleg für den erfreulichen Wachstumskurs: Trotz des durchwachsenen Wetters in diesem Sommer verbuchten die Inseln und Strände an der Nordsee mehr Urlauber als im Vorjahr. Die Nordseeküste verzeichnete bei den Übernachtungen ein Plus von 6,4 %, die Ostfriesischen Inseln hatten einen Zuwachs von 3,6 %. Auch die dritte wichtige Urlaubsregion Niedersachsens, die Lüneburger Heide, vermeldete steigende Übernachtungszahlen - plus 3,5 %. Der Harz dagegen, der aufgrund des Schneemangels denkbar schlecht ins Jahr 2007 gestartet war, musste ein Minus von 5,6 % hinnehmen.

Auch im Städte-Tourismus gab es kräftige Zuwächse. Die 20 wichtigsten Städte verzeichneten bei den Übernachtungen ein Plus von durchschnittlich 2,7 %. Zwar mussten die beiden marktstärksten Städte, Hannover (- 1,9 %) und Goslar (- 4,3 %), Einbußen hinnehmen. Dafür legten aber die anderen Städten zum Teil kräftig zu. Hildesheim verbuchte bei den Übernachtungen ein Plus von 21,3 %. Auch Wolfsburg (+ 12,2 %), Lüneburg (+ 9,6 %) und Celle (+ 7,3 %) gehörten zu den Gewinnern des bisherigen Reisejahres 2007.

Angesichts der bisher sehr guten Ergebnisse wagt die TMN für die verbleibenden Wochen des laufenden Tourismusjahres eine positive Prognose. Geschäftsführerin Carolin Ruh: "Es sieht so aus, als könnten wir unsere eigenen Ziele für das Gesamtjahr sogar noch übertreffen." Zu Beginn des Reisejahres 2007 hatte die TMN als Ziel ein plus von 1,2 % bei den Ankünften und einen Zuwachs von 1 % bei den Übernachtungen ausgegeben.

Die positive Entwicklung wird auch durch die Ergebnisse einer Marktforschungsstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unterstrichen. Das Nürnberger Institut befragte 45.000 Bundesbürger nach ihren Urlaubszielen, Reisegewohnheiten und Reiseplänen ("GfK-TravelScope"). Danach ist Niedersachen nach Bayern in Deutschland das beliebteste Reiseland. "Die Studie zeigt wichtige Trends für künftige Marktentwicklungen auf", so TMN-Geschäftsführerin Ruh. So sei Niedersachsen zwar in erster Linie ein ausgesprochen gern besuchtes Sommerziel. Die neuen Untersuchungen zeigten aber auch, dass das Reiseland auch bei den Winterurlaubern immer höher im Kurs stehe und Niedersachsen seinen Marktanteil hier ausbauen werde, betonte Ruh.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie: Im Vergleich zu den Vorjahren ist die einseitige Fixierung auf den niedrigsten Preis nicht mehr so ausgeprägt. Die Urlauber setzen allmählich wieder auf Qualität, so das Ergebnis der GfK-Forscher. Demnach stelle die Qualität des Reiseziels für eine wachsende Zahl das wichtigste Entscheidungsargument dar, so die TMN-Geschäftsführerin. "Wir erwarten daher die größten Zugewinne bei Gästen aus den oberen Einkommensschichten", sagte Ruh.
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