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Wanderung im Rahmen der Rheinische Welt – Ausstellung
Von Steinhauern, Winzern und Rheinromantikern – Der Mythos Drachenfels

30.08.2010 15:35
Die über 200-jährige Geschichte des Drachenfels als internationales Tourismusziel weist auf die kulturelle und historische Bedeutung des Ortes hin. Vulkanismus, Weinanbau, Steinabbau, die Rheinromantik mit ihren Auswirkungen von den ersten Ansätzen des Naturschutzes über die nationale Begeisterung im 19. Jahrhundert bis zum heutigen Tourismus haben den Kultur- und Landschaftsraum geprägt. Bis in die 1980er Jahre erlebten Königswinter und der Drachenfels als Tourismusort eine stetig wachsende Nachfrage. Heute stagnieren die Besucherzahlen, städtebauliche und gestalterische Missstände in der Altstadt und entlang dem Wege auf den Drachenfels stehen in starkem Kontrast zur Attraktivität der Landschaft im Siebengebirge und den vorhandenen touristischen Potenzialen des Ortes wie beispielsweise Schloss Drachenburg. Im Rahmen des Regionale 2010-Projekts :Gesamtperspektive Königswinter_Drachenfels soll der Korridor vom Rheinufer in der Altstadt in Königswinter über die Talstation der Drachenfelsbahn, die Mittelstation und Schloss Drachenburg bis hoch auf den Drachenfels aufgewertet werden. Ziel ist, Königswinter und den Drachenfels wieder zu einem hochwertigen Tourismus- und Naherholungsziel zu machen, dass für die Vereinbarung von Naturschutz und touristischer Nutzung im Rahmen der Kulturlandschaftsentwicklung steht.

Am Samstag, den 11. September, bietet eine Wanderung im Rahmen der Rheinischen Welt – Ausstellung einen Einblick in die Vielfalt der geologischen und kulturgeschichtlichen Spuren sowie der sagenumwobene Geschichte dieses Ortes. Los geht es um 9.45 Uhr am Bahnhof Königswinter, Bahnhofsallee 14, 53639 Königswinter. Unter Leitung von Susanna Theunissen von der Thomas-Morus-Akademie in Bensberg, geht es vom Bahnhof durch die Altstadt von Königswinter über den Eselsweg zur Nibelungenhalle, der Drachenburg und anschließend ganz hinauf zur zum Drachenfelsplateau mit Burgruine. Von dort geht es durch das Nachtigallental wieder hinunter zum Bahnhof in Königswinter, wo die Wanderung voraussichtlich gegen 16 Uhr endet.

Unterwegs stehen Elmar Scheuren vom Siebengebirgsmuseum Königswinter, Dr. Andreas Pätz von der Wirtschaftsförderung Königswinter sowie Oliver Bremm von der Tourismus Siebengebirge GmbH als Gesprächspartner zur Verfügung.

Für die Wanderung wird wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk empfohlen.
Die Reise in die Heimat wird wetterunabhängig durchgeführt. Die Länge der Wanderstrecke beträgt 6.4 Kilometer.

Da die Teilnehmerzahle auf 30 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung über das Internetportal www.rheinische-welt-Ausstellung.de oder schriftlich bei der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach erforderlich. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei.

Interessierte erhalten weitere Informationen auch telefonisch bei der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, unter der Rufnummer 02204/40 84 72.

Weitere Angebote und Buchungsmöglichkeiten zur Rheinischen Welt – Ausstellung gibt es unter www.rheinische-welt-ausstellung.de.

Regionale 2010
Die Regionale 2010 ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich selbst und anderen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Weiter Informationen über die Regionale 2010 und die Projekte gibt es auf der Internetseite www.regionale2010.de
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