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Krabat oder Das Geheimnis der Schwarzen Mühle

02.03.2010 14:01
Ein getanztes Märchen für Menschen ab fünf Jahren am 14.03. um 15 Uhr im Kurhaus Bad Hamm

Der Waisenjunge Krabat schlägt sich allein durchs Leben. Im Traum erscheinen ihm schwarze Raben und er hört eine Stimme, die ihn zu sich ruft. Da er nichts zu verlieren hat, macht er sich auf die Suche, um den Ursprung dieses Traums zu ergründen. So landet er schließlich bei der Schwarzen Mühle, deren Meister ihn als Lehrjungen bei sich aufnimmt. Dort lernt er aber nicht nur das Müllerhandwerk und Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch die Kunst der Schwarzen Magie. Der Herr der Schwarzen Mühle ist nämlich kein gewöhnlicher Mann, sondern ein gefürchteter Zauberer. Er besitzt ein Zauberbuch in dem geschrieben steht, wie die Welt trickreich zu beherrschen ist. Doch die Magie hat ihren Preis: damit der Schwarze Müller seine Macht behalten kann, passiert an jedem Neujahrsmorgen etwas Unheilvolles. Krabat versucht, das Geheimnis zu lüften und der Mühle und ihrem unheilvollen Meister zu entkommen, doch das ist nicht so einfach. Viele Abenteuer gilt es zu bestehen, bevor sich die Gelegenheit bietet, dem Schwarzen Müller zu entkommen. Doch dazu braucht Krabat die Hilfe seiner „Kantorka“ – eines Mädchens, dass er im benachbarten Dorf kennengelernt und ihn das er sich verliebt hat. Ob der Plan schließlich gelingt?

„Krabat“ zählt zu den bekanntesten Werken des Jugendbuchautors Otfried Preußler. Als der Roman 1971 erschien, hatte er sich mit der Thematik bereits seit zehn Jahren auseinandergesetzt. Als Grundlage diente eine sorbische Volkssage, mit der Preußler schon als Kind bekannt gemacht wurde. Er selbst bezeichnet das Buch nicht explizit nur für junge Menschen, im Gegenteil: „(…) Es ist zugleich meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation, und es ist die Geschichte aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“ „Krabat“ wurde in 31 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet (u. a. Deutscher, Polnischer und Europäischer Jugendbuchpreis; Notable Book of 1973 der American Library Association).

Wer wäre besser in der Lage, eine sorbische Sage auf die Bühne zu bringen als das Sorbische Nationalensemble? Am Sonntag, 14. März, bringt die Gruppe um 15 Uhr ihre Version nach Motiven des Preußlerschen Romans auf die Bühne des Kurhauses: als getanztes Märchen für alle kleinen und großen Menschen ab fünf Jahren. Livemusik spielt eine große Rolle im Stück, Lichteffekte und tolle Kostüme runden die Inszenierung ab. Dazu gibt es noch eine neue Figur: ein pfiffiger Kobold, der nur für das Publikum, nicht aber für die Akteure sichtbar ist, erzählt die Geschichte und lässt die Zuschauer aktiv am Geschehen teilnehmen.
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