St. Anton am Arlberg im Sommer
Wandern und Klettern auf Fluren und an Wänden

St. Anton am Arlberg im Sommer

29.07.2009 14:00
Keine Frage, St. Anton am Arlberg ist eine Skidestination mit Weltruf. Im Sommer verwandeln sich die zahlreichen Abfahrten in grüne Wiesen, Almen und massive Felswände und damit zu einem vielseitigen Wander- und Kletterareal. Eingebettet in die Bergkulisse von Kapall, Galzig und Valluga warten hier 300 Kilometer markierte Wanderwege, gemütliche Hütten zur Einkehr und anspruchsvolle Klettersteige in hochalpinem Gelände.

Foto: Atemberaubende Ausblicke auf einer Bergtour; Bildnachweis: TVB St. Anton am Arlberg / Josef Mallaun

Die abwechslungsreiche Tiroler Bergwelt rund um St. Anton am Arlberg bietet im Sommer zahlreiche Varianten für Kletterer, Tourengeher und Wanderer, ganz gleich ob jung oder alt, bequem oder sportlich, ob Bergneuling oder Bergfex.

In den Wänden von St. Anton am Arlberg
Ein solide abgesichertes Gneis-Klettergebiet ist in der jüngeren Vergangenheit rund um die Darmstädter Hütte und der mächtigen Kuchenspitze (3.148 Meter) entstanden. Hier befinden sich drei Klettergärten mit insgesamt 25 Routen in unmittelbarer Nähe der DAV-Hütte. Nahezu ein Muss für schwindelfreie und gut trainierte Bergfexe ist der Arlberger Klettersteig. Er gehört zu den schwierigsten Touren der Alpen, aber eben auch zu den fünf schönsten. Auch ein Klassiker: die Schnanner Klamm mit zwölf Routen und einer Länge von bis zu drei Seillängen in den Schwierigkeitsgraden drei bis acht. Da fühlt sich jeder Sportkletterer sofort berufen, die Herausforderung anzunehmen. Gesichert und dem Boden nahe, aber nicht weniger abenteuerlich ist der Hoch- und Niederseilgarten mit 15 bzw. sechs Stationen in St. Anton am Arlberg. Wer mag, eifert Tarzan nach und hangelt sich in rund sechs Metern Höhe im Hochseilgarten und in knapp einem Meter Höhe im Niederseilgarten durch den Naturparcours. Kraft, Balance, Fingerfertigkeit und Ausdauer lassen sich auch hervorragend im neuen Sport- und Kletterzentrum arl.rock trainieren, mit 100 unterschiedlichen Kletterrouten sowie Angeboten zum Eisklettern und Bouldern.

Wandern
Wer den Bergsommer lieber etwas ruhiger angehen möchte, kann rund 300 Kilometer markierte Wanderwege entdecken und in die zahlreichen urigen Hütten einkehren. Von hier lässt sich bei einer zünftigen Brotzeit die Aussicht entspannt genießen. Von der Panoramawanderung bis hin zur Hüttenwanderung stellen Wanderer ganz nach Kondition ihre individuelle Tages-Tour zusammen. Beliebt sind in St. Anton am Arlberg auch die Themen-Wege, wie der Historische Weg, der von St. Jakob nach St. Christoph führt, oder die Etappen des Tiroler Adlerweges sowie der neue WunderWanderWeg. Die Schnanner Klamm bietet nicht nur den Kletterern ein Naturschauspiel. Die imposante Schlucht wurde in den vergangenen Jahren mit Brücken und Stegen wieder für Wanderer zugänglich gemacht. Und selbst der berühmte Jakobsweg, dessen Ziel der nordspanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela ist, verläuft durch St. Anton am Arlberg. Insider behaupten, die Strecke von St. Anton nach St. Christoph am Arlberg gehöre zu den eindrucksvollsten.

Übrigens: Die Bergwanderschule St. Anton am Arlberg bietet den ganzen Sommer über geführte Wanderungen in die alpine Umgebung an. Erfahrene Führer geleiten die Teilnehmer zu den Gipfeln mit grandioser Aussicht, sie geben Tipps zum sicheren Wandern, wissen über Flora und Fauna Bescheid und führen die Gäste zu den schönsten Almen und köstlichsten Jausen.
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