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Urlaub in: Lenggries - Länderinformation: Deutschland

Kajak, Kiesel und Keramik:
Feriengaudi im Familienparadies Lenggries

Kajak, Kiesel und Keramik:


05.06.2016 11:43
Im Juli und August bietet die Isargemeinde vielseitige Urlaubskurse für Kids – von handwerklich bis actionreich. Heimliche Stars sind die „Sit on Top Kajaks“.

Sie sind unsinkbar, sehen aus wie etwas dick geratene Surfbretter mit Sitzmulde und garantieren jede Menge Spaß: Die „Sit on Top Kajaks“ sind in Lenggries die heimlichen Stars. Die Tour für Einsteiger beginnt am Sylvensteinsee, endet auf der Isar und ist ein Höhepunkt im neu aufgelegten Urlaubsprogramm der oberbayerischen Gemeinde. Kinder und Jugendliche wählen von Juli bis August zwischen äußerst vielfältigen Workshops: Das Spektrum reicht von Brezeln formen mit dem Bäcker über die Schatzsuche mit einem GPS-Gerät bis hin zum Schnupper-Vormittag bei der Bergwacht. Neu ist in diesem Sommer auch ein kindgerechter Ortsplan, mit dem Familien ganz einfach zu den Hauptattraktionen und schönsten Ausflugszielen finden.
Besonderer Tipp: Eine Woche für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet ab 420 Euro in einer Ferienwohnung inklusive Gästekarte PLUS (www.lenggriesplus.de).

Titelbild: Leicht steuerbar: Die „Sit on Top Kajaks“ bieten Spaß für die ganze Familie. Foto: FFI GmbH

„Touren in ‚Sit on Top Kajaks‘ sind eine Riesengaudi für Familien und wer einmal infiziert ist, kommt so schnell nicht davon los“, weiß Ruben Werner von der „Ferien und Freizeit Isarwinkel GmbH“. Als einer der ersten Anbieter in Deutschland hatte er Kurse mit den unsinkbaren Booten im Programm. „Sie sind leicht gekielt und so einfacher zu steuern als normale Kajaks. Daher dauert es nur knapp eine Dreiviertelstunde, bis man das Paddel richtig einsetzen und geradeaus lenken kann“, sagt der Lenggrieser, der seit seinem sechsten Lebensjahr kajakbegeistert ist. Einzige Voraussetzung: Der Nachwuchs muss mindestens 1,40 Meter messen. Einsteigen und Paddeln wird unterhalb des Sylvensteinsees geübt, dann geht’s mit Guide auf der Isar über 13 Kilometer nach Lenggries hinunter. Eine Tour dauert rund vier Stunden. „Kinder haben immer Spaß im Wasser und hier lernen sie auch noch, etwas ganz alleine zu meistern“, betont Ruben Werner.

Wer lieber auf „Forscherreise“ geht, ist im Kurs von Eva Schmidt-Speer genau richtig: Unter dem Motto „Was Isarkiesel erzählen“ begleitet sie Kinder und Eltern zur Kiesbank an den Wildfluss, wo die Gruppe nach Fossilien und gemusterten Steinen fahndet. Anschließend wird der Fund beschrieben und gemeinsam genauer „untersucht“. Kreative Köpfe verzieren dagegen im Keramikatelier Teller und Tassen oder lernen beim Bäcker wie man Brezelteig macht und ihn in die richtige Form bringt. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Familien-Schatzsuche via GPS-Gerät? Ziel ist die Ruine Hohenburg und zwischendurch werden alle kleinen Teilnehmer mit Überraschungen belohnt.

Weitere Infos:
Tourismus Lenggries


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