Wegenetz in St. Anton erhält das Tiroler Wandergütesiegel
Wandern und pilgern in der Ferienregion St. Anton am Arlberg

09.08.2007 15:19
Das riesige Wegenetz ist mit dem Tiroler Wandergütesiegel ausgezeichnet. Auch der Jakobsweg führt hierher.

Wandern ist "in". Immer mehr Menschen genießen den Sommer in der Ferienregion St. Anton am Arlberg und schnüren hier die Bergschuhe.
Und das Beste daran: Die steigende Wanderlust ist generationenübergreifend. Junge Familien mit Kindern, moderne Großstadt-Menschen, aktive Best-Ager und passionierte Sportler, sie alle suchen Entspannung und Erholung in den Bergen. Ohne Stress und Leistungsdruck entscheidet jeder selbst über das Ziel und den Weg und für viele ist ohnehin der Weg das Ziel. Wandern rund um St. Anton am Arlberg ist nicht nur gut für den Körper, es beflügelt auch die Sinne. Wer will, legt sich einfach auf die Wiese, schaut den weißen Wattewolken zu, lässt die Seele baumeln und träumt sich davon.

Der ideale Zeitraum, die Bergwelt zu erkunden, ist der Spätsommer. Dann zeigt sich die alpine Natur in ihren schönsten und kräftigsten Farben, die Temperaturen sind angenehm und das Wetter ist meist stabil. Das rund 270 Kilometer lange Wegenetz in der Ferienregion St. Anton am Arlberg eröffnet schier unerschöpfliche Möglichkeiten: Über Alpenwiesen spazieren, durch Wälder streifen, sich mit eiskaltem Wasser der Gebirgsbäche erfrischen und bei einer deftigen Brotzeit in einer der zahlreichen bewirtschafteten Hütten einkehren. Das mit dem Wandergütesiegel des Landes Tirol ausgezeichnete Streckennetz bietet eine enorme Vielzahl an Touren-Varianten. Sich verlaufen ist ausgeschlossen. Ein übersichtliches Beschilderungssystem informiert detailliert über Ziel, Strecke, Entfernung, Wanderzeit und Schwierigkeitsgrad.

Für alle ist etwas dabei. Auf den einfachen Routen können Anfänger und Wiedereinsteiger Schritt für Schritt ihre Leistungsfähigkeit steigern. Der Schlosskopfweg, er führt hinauf zu einer Kapelle, zählt beispielsweise zu den eher leichten Touren. Zu den moderaten Exkursionen gehört auch der Mühltobelweg. Diese wildromantische Wanderung führt in die gleichnamige Schlucht, in der man auf einem gut gesicherten Weg, zum Teil auch über Treppen an einem Wasserfall vorbei geht.

Der "Historische Weg" ist gleichsam eine Wanderung durch die Geschichte der Region. Zahlreiche Schautafeln, die Einblicke in historische Daten und Ereignisse geben, säumen die Strecke von St. Jakob-Gand hinauf zum Arlbergpass nach St. Christoph. Einen herrlichen Ausblick garantieren die Wanderungen zur Ulmerhütte (2279 Meter), zum Sattelkopf (1985 Meter), zur Leutkircherhütte (2261 Meter) oder Kaltenberghütte (2089 Meter). Fünf bis sechs Stunden Gehzeit sind für die mittelschweren Routen einzuplanen.

Zu den Wanderhighlights in Tirol gehört der Adlerweg. Etwas abseits der gängigen Pfade verläuft die insgesamt 280 Kilometer lange Strecke quer durchs Bundesland. Die Wanderung ist in 31 Etappen aufgeteilt. Je nachdem, wo die Wanderer starten, ist St. Anton am Arlberg Ausgangs- oder Zielort.

Pilgern ist eine Herzensangelegenheit. Und pilgern in Tirol hat noch viel von seiner Ursprünglichkeit behalten. Der berühmte Jakobsweg, dessen Ziel der nordspanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela ist, verläuft durch St. Anton am Arlberg. Insider behaupten, die Strecke von St. Anton nach St. Christoph gehöre zu den eindrucksvollsten und man solle sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Jedenfalls führt dieser Jakobswegabschnitt durch Wälder, vorbei an Schieferplatten zum Maiensee - der Ausblick auf das Arlbergmassiv inklusive. Das Hospiz in St. Christoph gilt als ein "Muss" unter den Pilgern. Ein besonderes Schmuckstück ist die kleine Kapelle, auch die Bruderschaftskapelle genannt. Sie erinnert an Heinrich dem Findelkind, der im 14. Jahrhundert die Bruderschaft St. Christoph gegründet hat, um Geld für den Bau des Hospiz auf dem Arlbergpass zu sammeln. Dieses Schutzhaus diente als Unterkunft für Reisende, die auf ihrem Weg über den Arlbergpass in Not geraten waren. Das Schutzhaus ist heute ein Fünf-Sterne Hotel (Arlberg Hospiz) und die Bruderschaft St. Christoph die größte rein caritative Vereinigung der Welt.

Übrigens: Wer nicht gerne alleine auf Wanderschaft geht, der kann sich den geführten Touren der Bergwandschule St. Anton am Arlberg anschließen. Mit geprüften Bergführern an der Seite gehen Urlauber nicht nur auf Nummer sicher, sondern erfahren viel über Land und Leute, entdecken entlegene Winkel, traumhafte Flecken und immer wiederkehrende herrliche Ausblicke. Natürlich kennen die Wanderführer nicht nur die schönsten Plätze in der Natur, sondern auch urige Hütten für eine gemütliche Jause.

Weitere Auskünfte: Informationsbüro A-6580 St. Anton am Arlberg Fon: +43-5446-22690 Fax: +43-5446-2532 info@stantonamarlberg.com www.stantonamarlberg.com

Quelle: Angelika Hermann-Meier PR
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