Heilquellen Bad Ems, Bad Ems

Heilquellen Bad Ems, Bad Ems
© Herbert Piel / Stadt- und Touristikmarketing Bad Ems e.V.

Geo-Koordinaten: (Kartenansicht)
Breite 50° 20' 6.681" (50.3351890796)
Länge 7° 42' 44.371" (7.7123254048)
Heilquellen - Die Schätze von Bad Ems...
Ungewöhnlich interessant ist in Bad Ems eine Führung zum heilenden Quellwasser. Nicht nur für die Zunge ist es eine
Entdeckungsreise, denn jeder Sprudel (Heilquelle) schmeckt anders! Höchst unterschiedlich treten auch die Quellen zu Tage: mal in schlichter Brunnenform - drei verschiedene schon in der Brunnenhalle, dann in einem hübschen Rundtempelchen am Fluss, dann ganz versteckt in einer Felsennische oder spektakulär in einer 8 Meter hohen artesischen Fontäne. (Führungen zu den Heilquellen finden regelmäßig statt).
Was sagen Chemiker und Mediziner zu den 15 Heilquellen von Bad Ems? Es sind alkalisch-muriatische Säuerlinge, die - einzigartig für Deutschland - hier auch als 27° bis 57° C warme Thermen auftreten. Jede Quelle hat einen anderen "Steckbrief", eine unterschiedliche Mineralienzusammensetzung. Das breite Spektrum der Anwendungen reicht von Katarrhen der Luftwege, akuten und
chronischen Erkrankungen der Bronchien, des Kehlkopfes, des Rachens bis zu Magen- und Darmkatarrhen und einigen Stoffwechselkrankheiten.

Die bekanntesten Quellen der Stadt sind:


Kesselbrunnen
Die ersten drei Heilquellen finden Sie gleich in der Brunnenhalle.
Tun Sie sich etwas Gutes und probieren Sie das 43°C warme Heilwasser!

Kaiserbrunnen
1996 wurde diese Heilquelle wieder in Betrieb genommen. Sein heilendes Wasser hilft vor allem bei Problemen mit den
Verdauungsorganen.

Emser Kränchen ®
Die wohl berühmteste Quelle von Bad Ems hilft bei Erkrankungen der Atemwege. Bis 1989 verschickte man das Wasser aus dem Emser Kränchen ® in Flaschen in alle Welt. Heute muss man sich das gesunde Nass selber abfüllen oder gleich in der Brunnenhalle trinken.

Robert-Kampe-Sprudel
Eine Guinessbuch-verdächtige Quelle: Mit ihren 57° C gehört sie zu den heißesten in Deutschland. Wenn sie in guter Form ist, sprudelt die Fontäne im Sommer mit ihrem artesischen Wasser sogar 8 Meter hoch - ganz allein mit natürlichem Druck. Die Heilkraft gibt es auch - ohne das Wasser - in den Emser Pastillen. Nach dem Verdampfen des Wassers bleiben pro Liter 3,5 Gramm Mineralsalze übrig, die nun seit knapp 150 Jahren zu den wohltuenden und nicht nur von Opernsängern geschätzten Pastillen gepresst werden.

Römerquelle (Bild)
Ob die Römer in diesem Wasser gebadet oder es getrunken haben, ist nicht ganz gesichert. Das 42° C warme Heilwasser der Römerquelle bewährt sich besonders bei Verdauungsbeschwerden, und damit hätte es gerade auch den alten Römern nach einem üppigen Gelage gute Dienste geleistet.

Quellenturm (Bild)
Das herausragende Bauwerk auf dem linken Lahnufer wurde 1907/8 über den vier Austritten der Neuquelle errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Heute nutzt man die Wärme des Wassers auch für die Heizanlage des Staatsbads.

König-Wilhelm-Felsenquelle
Versteckt - und nur mit einer Heilquellenführung zu sehen - liegt
diese kunstgeschichtlich interessant gestaltete Trinkstelle. Roter Veroneser Marmor im Stil des Klassizismus verarbeitet lässt ahnen, dass dies ein herrschaftlicher Brunnen war. Schließlich gestatte Noch- König Wilhelm 1867, seinen Namen für die Felsenquelle zu nehmen. Dass die Quelle heute nicht mehr schüttet, hat nichts mit "königlosen" Zeiten zu tun sondern mit dem Pegelstand der Lahn.


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Ortsinformationen:

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