Schauergeschichten über Wahn und Besessenheit
Grusel-Lesung und Ausstellung auf Schloss Rochlitz

04.10.2005 09:56
14.10., 19.00 Uhr Das schwatzende Herz
- Musikalische Grusel-Lesung -

Drei klassische Schauergeschichten über Wahn und Besessenheit - musikalisch bearbeitet und inszeniert vom Leipziger Trio „Radebass“ sind auf Schloss Rochlitz am 14. Oktober zu erleben: Kalte Verliese, ein abgelegenes Vorstadthaus und eine geheimnisvolle Geliebte sind der Stoff für eine musikalische Lesung der besonderen Art.

Ein Sprecher, der tagtäglich vor Studiomikrofonen sitzt, mal Weltliteratur, mal Fernsehreportagen einspricht, schalldicht, aber einsam dabei, entdeckt die morbiden Gruselgeschichten von Edgar Allen Poe wieder, liest erstaunt, springt auf, geht erregt im Raum umher; ein Jazzpianist kommt hinzu und stellt den düsteren Worten Poes auf dem Klavier musikalisch nach; doch die Stimme des Sprechers braucht einen Gegenpart, der ihn im Zaume hält: den Kontrabass. Entstanden ist ein szenischer Trialog, der das jahrhundertealte Grauen vor dem Wahnsinn musikalisch variiert. Eine Stimme, die für Gänsehaut sorgt, ein Flügel, ein Bass - drei Männer erfinden sich ein Spiel, das existenziell werden kann.

Neben der Titelgeschichte „Das schwatzende Herz“ von Edgar Allan Poe schaffen auch „Die Marter der Hoffnung“ von Comte A. de Villiers de L'Isle-Adam und Maupassants Geschichte „Wahnsinnig“ eine spannungsgeladene Gruselatmosphäre im Rochlitzer Schlosskeller.

Die schaurigen Szenarien in den drei Geschichten werden durch die Instrumentierung verstärkt, die erzählerische Spannung wird unterstrichen. Die Kompositionen, die live auch immer wieder von Claudius Bruns (Piano) und Martin Siebach (Kontrabass) improvisiert und variiert werden, in Verbindung mit Henrik Wöhlers expressiver Lesart, machen die Stücke zu einem mystisch gruseligen Erlebnis.

Karten sind ab sofort auf Schloss Rochlitz, Tel. 03737-492315, oder in der Rochlitzer Tourist-Information, Tel. 03737-783222, erhältlich.

Preis: Vorverkauf 8,00 € (Abendkasse 10,00 €)

„Schätze der Berge - Mineralien aus Sachsen und anderswo“ Sammlung Claus Mehlhorn/Chemnitz

Steinreich präsentiert sich das Rochlitzer Schloss ab dem 02. Oktober mit einer interessanten Verkaufsausstellung.

Schon seit Tausenden von Jahren begeistern Mineralien den Menschen. Ihre besondere Faszination rührt wohl von einer nahezu unendlichen Formen- und Farbenvielfalt her. Jedes Exemplar ist ein Unikat, das ein Stück Erdgeschichte birgt. Mineralien dienen dem Menschen nicht nur als Schmuckstein und Werkstoff; über Generationen hinweg schreibt man ihnen auch mystische Kräfte zu.

Bereits seit 30 Jahren hat Claus Mehlhorn die Welt der Mineralien für sich entdeckt, wobei er vorrangig im Erzgebirgischen auf Entdeckungstour geht. Seine umfangreiche Sammlung enthält aber auch zahlreiche Exponate aus aller Welt. Nach der Wende hat der Chemnitzer sein Hobby zum Beruf gemacht und verkauft in seinem Unternehmen Mineralien an Sammler. Die Ausstellung, die bis zum 22. Januar zu sehen ist, bietet einen Querschnitt aus seiner Sammlung.

Quelle: schloesserland-sachsen.de
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