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Römisch-Germanisches Museum
Landesausstellung: „Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen

01.03.2010 10:56
Das Römisch-Germanische Museum Köln öffnet seine Pforten für die archäologische Landesausstellung, die regelmäßig alle fünf Jahre die neuesten Befunde und Funde in Nordrhein-Westfalen der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Mit seinem Reichtum an Bodendenkmälern, den im Boden bewahrten materiellen Spuren unserer Geschichte, gehört Nordrhein-Westfalen zu den kulturhistorisch bedeutenden Regionen Europas. Weltrang besitzen Millionen Jahre alte Pflanzen- und Tierfunde aus erdgeschichtlicher Zeit.
Die Landesausstellung zeigt unter dem Titel „Fundgeschichten“ Befunde und Funde aus Vor- und Frühgeschichte, Mittelalter, Neuzeit und Moderne aus zahlreichen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens. Die Besucher erhalten Gelegenheit, durch die faszinierende Welt der Archäologie und Paläontologie Zugang zu den historischen Wurzeln ihrer Heimatregionen zu finden.
Fossilien aus dem Siebengebirge, ein steinzeitliches Tonidol aus Merzenich als ältestes Gesicht des Rheinlandes, prunkvolle Jadeitbeile der Jungsteinzeit von verschiedenen Fundstellen des Landes und ein außergewöhnlicher bronzezeitlicher Antennendolch aus Kamen stehen beispielhaft für Erd- und Urgeschichte. Ein Reiterhelm aus Xanten-Wardt, luxuriöse Gläser und kunstvolle Beinschnitzereien aus Moers und Köln oder auch Gagatschmuck aus Bonn sind Zeugen römischer Alltagskultur und Lebenswelt. Mittelalterliche Funde aus Ausgrabungen in Städten und Dörfern, Kirchen und Klöstern – etwa eine karolingische Wassermühle aus Erftstadt oder eine Bergkristallwerkstatt des Kölner Erzbischofs – illustrieren die vielfältigen Aufgaben und die Rettungsarbeiten der Bodendenkmalpflege und der archäologischen Museen des Landes.
3D-Installationen zeigen den Einsatz modernster Technik, mit der etwa die Baugeschichte des Kölner Doms oder die Entwicklung des Zisterzienserklosters Heisterbach im Siebengebirge anschaulich dargestellt wird.
Ein umfangreiches Programm von Führungen, Vorträgen und Exkursionen begleitet die Landesausstellung. Besonders aktuell und spannend sind die „Fundgeschichten aus 1. Hand“: Hier berichten Paläontologen und Archäologen in der Ausstellung von Geschichten, Episoden und manchen Kuriositäten rund um die neuesten Ausgrabungen und Funde.
Das Begleitbuch zur Ausstellung bietet mit 560 Seiten und 630 farbigen Abbildungen ein einzigartiges Kompendium zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen (Preis an der Museumskasse Euro 24,90). Das Begleitheft mit ausgewählten Ausstellungsstücken richtet sich an Schülerinnen und Schüler (mit Lehrerinformation; 40 Seiten mit ca. 50 farbigen Abbildungen. Preis an der Museumskasse Euro 3,50; für Schulklassen in der Ausstellung pro Schüler Euro 1,00).
Die Präsentation unter der Federführung des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wird in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln durchgeführt.
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