"Wanderbarer"
Herbst in den Tiroler Naturparks

08.09.2009 08:43
Eine Bauernregel besagt: "Wie das Wetter am Maria Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag". Und da der Feiertag von wunderschönem Wetter geprägt war, können sich Wanderfreunde auf eine "wanderbare" Herbstsaison im Nationalpark Hohe Tauern und den vier Tiroler Naturparks, Tiroler Lech, Kaunergrat, Ötztal und Zillertal freuen.
Was gibt es Schöneres als einen goldenen Herbst? Die Tiroler Natur präsentiert sich in dieser Jahreszeit in ihren schillerndsten Farben und Formen. Das abwechslungsreiche Angebot der Tiroler Naturparks bietet für Familien wie auch Extrembergsteiger eine Fülle von Möglichkeiten, wie etwa der Nationalpark Hohe Tauern auf einer Fläche von über 1.800 m². Als Naturabenteuer der Superlative wird der Großglocknertreck mit der Besteigung des höchsten Gipfels von Österreich, dem Großglockner (3.798 Meter) angeboten. Aber auch Kinderherzen schlagen sicher höher, wenn sie am Kinderprogramm "Nationalparkspürnasen" oder dem Pferdetrekking teilnehmen. Zusätzlich werden auch noch spannende wie lehrreiche Themenwanderungen, wie etwa eine Wildtierbeobachtung oder eine Bergblumen- und Kräuterwanderung angeboten.

Der Naturpark Tiroler Lech besticht durch seine einzigartige Wildflusslandschaft, die zu den schönsten und urtümlichsten Landschaftsräumen in den Alpen zählt. Um diese besser erkunden zu können, bietet der Naturpark Tiroler Lech ein kostenloses Exkursionsprogramm an: Am 26. September können Interessierte gemeinsam mit einem Naturparkführer und einem Jäger Rothirsche beim Röhren beobachten, am 3. Oktober steht der Naturpark-Familien-Radwandertag am Programm.

Den Herbst so richtig genießen kann man am besten von den zahlreichen Aussichtspunkten des Naturparks Kaunergrat. So bietet der Gacher Blick auf über 1.558 Metern ein traumhaftes Bild auf das 800 Meter tiefer liegende Inntal. Der Krahberg auf über 2.208 Metern ermöglicht einen fulminanten 360°-Panorama-Blick, wie man ihn nur an wenigen Stellen findet. An Tagen mit guter Fernsicht lassen sich sogar ferne Berggiganten wie der Ortler, die Wildspitze oder Piz Buin erkennen. Familienbonus: Der Krahberg ist ganz einfach mit der Venet-Bergbahn zu erreichen.

Die drei bekannten Orte Sölden, Vent und Obergurgl umfasst der Naturpark Ötztal. Dass dies eine ganz besondere Gegend ist, hat man schon vor 8.000 Jahren gewusst – das beweist der "Ötzi"-Fund. Bis 18. September können hier etwa noch die „Ötztaler Urwege“ erwandert werden. "Die Farben des Parks" erklärt am 13. September ein Fotoworkshop für Anfänger auf einer Wanderung. Und am 3. Oktober bietet eine Wanderung für Lehrer, Berg- und Wanderführer Einblicke in Gesteine, Landschaftsformung und Permafrost des hinteren Ötztals.

Wie die Finger einer Hand spreizt sich der Naturpark Zillertaler Alpen von Mayrhofen aus in seine vielen Seitentäler auf. Zahlreiche Wanderwege und Steige durchziehen den Naturpark wie Lebensadern. Wer diese Lebensadern entdecken und begehen will, der kann dies unter anderem auf mehreren Weitwanderwegen, die durch diesen Naturpark führen, tun. Seit 2006 gibt es den Tiroler Adlerweg, der von Kitzbühel im Osten bis St. Anton im Westen Tirols reicht. Am besten erwandern lässt sich die Region allerdings am Berliner Höhenweg.
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