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Außergewöhnliche Ausstellung: James Turrell Geometrie des Lichts

15.01.2009 19:11
Einzigartig in Deutschland: Das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentiert bundesweit die erste Außenarbeit des US-amerikanischen Künstlers James Turrell

Third Breath, 2005 ist das spektakuläre Highlight der hochkarätigen Ausstellung Geometrie des Lichts mit neuen und selten gezeigten Arbeiten des Lichtkünstlers. Zu sehen sind die Werke vom 1. Februar bis 31. Mai 2009 in Unna.
Die Arbeit Third Breath, 2005 ist ab dem 1. Februar im Zentrum für Internationale Lichtkunst im Außenraum zu sehen.
James Turrell widmet sich den vielfältigen Erscheinungsformen des natürlichen und künstlichen Lichts , erläutert Martina Sehlke, Geschäftsführerin des Zentrums.

So auch in Unna: Der fast 14 Meter hohe Wahrnehmungsraum sammelt im oberen Bereich durch eine Öffnung das Licht des Himmels, das durch eine Speziallinse geführt im unteren lichtlosen Raum als bewegtes Bild erscheint.

Während in der unterirdischen Camera Obscura ein durch die Linse spiegelverkehrtes Bild des Himmels auf den Boden projieziert wird, kann der Betrachter im oberirdischen Sky Space einen Vergleich zum natürlichen Himmelsbild herstellen.

Die Skyspaces haben sich im Rahmen des Gesamtwerkes von James Turrell zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt, die in dem für Unna entwickelten Konzept ihr Schlüsselwerk findet. In seiner Verbindung zweier Wahrnehmungswelten ist dieser Raum weltweit einzigartig. Weitere nicht weniger attraktive Wahrnehmungserlebnisse der Ausstellung Geometrie des Lichts sind ein Modell des Roden Crater , der Wahrnehmungsraum Alien Exam aus der Werkreihe Perception Cell sowie exemplarische Werke aus der Reihe der
Hologramme. Das Projekt wird gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Land NRW, der Kulturstiftung Westfalen Lippe, der Fazit Stiftung, Swarovski Optik, Zumtobel und weiteren Sponsoren.

Neben Malerei, Plastik und Fotografie hat sich die Lichtkunst längst als eigenständige Kunstform etabliert. Dennoch ist das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna das erste Museum, das sich ausschließlich darauf konzentriert. Es ist zehn Meter unter der Erde in den ehemaligen Kühlgewölben der Lindenbrauerei beheimatet und füllt die historischen Gemäuer mit neuen Sinnebenen und Ausdrucksformen. In der Dauerausstellung sind unter anderem Werke von Olafur Eliasson, Mario Merz, Rebecca Horn und Christian
Boltanski zu sehen.

Die Pressekonferenz zur Eröffnung der neuen Ausstellung findet am 30. Januar 2009, um 12 Uhr, in den Räumen des Zentrums für Internationale Lichtkunst statt. Eine Einladung hierzu folgt in etwa einer Woche.

Informationen über das Zentrum für Internationale Lichtkunst erhalten Sie unter www.lichtkunst-unna.de.

Pressekontakt: Zentrum für Internationale Lichtkunst, Martina Sehlke, Tel.: +49 2303/103-771
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