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Reiten wie Ronja Räubertochter
Kindercamp-Gruppe mit Pferden unterwegs

03.07.2008 09:02
Mit Pferden durch den Wald streifen, Blätter pflücken und sich über Sprachgrenzen hinweg vertrauen das konnten jetzt einige Jungen und Mädchen aus dem städtischen Kindercamp erleben. Während der Themenwoche zu Astrid Lindgren machten sie's wie Ronja Räubertochter und schwangen sich in Telgte auf den Pferderücken.

Wie bei der schwedischen Räubertochter ging's nicht um die klassische Reitlehre, sondern erstmal um ein unbefangenes Entdecken. Mit Pauline Demory hatte das städtische Kinderbüro als Organisator des Ausflugs eine ideale Gastgeberin gefunden. Vor einem Zelt samt Heuballen, das aussieht wie aus einer Astrid-Lindgren-Geschichte entsprungen, begrüßte sie die sieben Kinder.

Der Abenteuernachmittag beginnt mit der Erzählung von Ronja, die alle kennen. Aber der Umgang mit Pferden ist einigen nicht vertraut. Schnell einigen sie sich, dass sich je ein erfahrener Reiter und ein Anfänger ein Pferd teilen.

Doch vor dem Reiten geht's in den Stall zum Putzen. Die kleinen Hände bekommen kleine Bürsten, die größeren Striegel, und dann ist die Überraschung groß. "Das Auge ist ja blau", entdeckt Nathalya verblüfft. Und tatsächlich: Während der Islandmix "Mauna" aussieht wie die meisten Pferde, ist "Cherry" ein Tinkerpferd aus Irland mit kräftigen Beinen und eben einem blauen Auge.

Sättel gibt es nicht. Dafür einen Gurt und eine Räuberleiter. Aufgeregt zieht die Karawane so in den Wald. Unterwegs müssen die Jungen und Mädchen einander vertrauen. "Augen zu und den Gurt loslassen", lautet die Devise. Erschwert wird die Aufgabe, als sie gleichzeitig Pflanzen ertasten. Sprachschwierigkeiten gibt es während des Spiels nicht. Einer aus der Gruppe findet immer das richtige deutsche oder polnische Wort. Das kennen sie schon aus dem einwöchigen Zeltlager, zu dem das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien alljährlich in den Sommerferien rund 100 deutsche und polnische Kinder in den Wienburgpark einlädt

Mit der Zeit werden die jungen Reiter sicherer und zupfen selbst Blätter aus den nahen Bäumen. "Um die Zweige zu erreichen, müssen sich die Kinder auf dem Pferd bewegen, vorbeugen oder zur Seite lehnen. So lernen sie, ihr Gleichgewicht zu halten und bekommen Selbstvertrauen", erklärt Demory. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz, erst recht, wenn man mal rückwärts auf dem Pferderücken sitzt.
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