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Jazz around the clock
jazzahead!-Festival 2008 mit neuem late-night-Programm

26.03.2008 09:45
Aufstehen und den Beat hören, mit ihm durch den Tag und weiter bis zum nächsten Morgen ...
Jazz in all seinen Spielarten und das fast rund um die Uhr gibt es von Donnerstag, 17., bis Sonntag, 20. April 2008, während der jazzahead! im Congress Centrum, der Messe Bremen und dem Kulturzentrum Schlachthof. Hochschulauftritte, Kurzkonzerte während des German Jazz Meetings, international hochkarätig besetzte Abendkonzerte und im Anschluss das late-night-Programm mit europäischen “Rising Stars” - so präsentiert sich das jazzahead!-Festival. Das neue late-night-Programm entstand in Kooperation mit dem Kulturzentrum Schlachthof e.V. “Dazu hat eine Jury neun europäische Formationen ausgewählt, die gerade am Beginn ihrer internationalen Karriere stehen”, erläutert Sybille Kornitschky, Projektleiterin bei der MGH Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH, die die jazzahead! veranstaltet. Diese Bands sorgen vom 17. bis 19. April im Anschluss an die Abendkonzerte im Kulturzentrum Schlachthof - also in direkter Nachbarschaft zum Messegelände - für ein abwechslungsreiches Repertoire jeweils von 22.30 Uhr bis 1.30 Uhr. “Die late-night-Konzerte zeigen die ganze Bandbreite des Jazz, dafür steht schon allein der Auftaktabend, der von sehr poppigem Jazz über originelle De- und Neukonstruktionen von Standards bis hin zu ‘straightem’, oft an den Grenzen des Rock orientiertem Jazz alles bietet”, so Kornitschky weiter. In Bandnamen ausgedrückt sind das Lühning, ein deutsches Jazz-Quintett um Sängerin Inga Lühning, gefolgt von dem französischen Ausnahmepianisten Yaron Herman und die skandinavische Band Jazzkamikaze. “Beworben haben sich knapp 40 Formationen aus neun europäischen Ländern. Die von uns ausgewählten Gruppen spielen qualitativ hochwertigen Jazz in ganz unterschiedlichen Formen, so dass wir an diesen drei Abenden zeigen können, welches Spektrum diese Musikform wirklich umfasst”, erläutert Bettina Geile, Programmmacherin beim Kulturzentrum Schlachthof e.V., die gemeinsam mit Arne Schumacher vom Nordwestradio und dem österreichischen Festivaldirektor Paul Zauner die Jury für das late-night-Programm bildete. Eben diese Kriterien, die hohe Qualität und die musikalische Vielfalt, waren die wichtigsten Gesichtspunkte, nach denen die Jury ihre Auswahl traf. “Dabei ergab sich ein Teilnehmerschwerpunkt aus Frankreich und den Niederlanden, wobei Deutschland, Belgien, Großbritannien und Dänemark ebenfalls mit einer Band vertreten sind.” Aber auch wer nicht ganz so lange wach bleiben kann, kann auf der jazzahead! herausragenden internationalen Jazz genießen. “Beispielsweise beim Auftaktkonzert des mehrfachen Grammy-Preisträgers Wallace Roney, bei Nik Bärtsch, der bereits seine zweite CD beim Prestigelabel ECM produziert hat, und natürlich beim Abschlusskonzert mit Maceo Parker”, zeigt Kornitschky einige Highlights aus dem Programm auf. Neben dem Festival mit den Abendkonzerten internationaler Stars, dem German Jazz Meeting und dem late-night-Programm bietet jazzahead! eine Konferenz, ein Fachsymposium und eine Messe. Erwartet werden rund 4.500 Besucher und Teilnehmer sowie prominente Referenten aus der Musikwelt, den Medien und aus Wirtschaft und Politik.

Kulturzentrum Schlachthof präsentiert in Kooperation mit jazzahead!:

Late-night Konzerte

“Lühning”, “Yaron Herman” solo, “Jazzkamikaze”, “Jef Neve Trio”, “Talking Cows”, “Zakarya”, “Gwilym Simcock”, “Matthieu Donarier Trio” und “Susanne Alt Quartet”

Erstmalig in diesem Jahr finden im Schlachthof vom 17.4. bis 19.4. late-night Konzerte statt, die hochinteressante Bands aus Europa präsentieren. Die Gruppen haben noch keinen großen Namen, stehen aber auf der Schwelle zum Erfolg und geben mit ihrer Musik Impulse in die europäische Jazz-Szene, die sich ständig weiterentwickelt und die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zieht. Mit dem late-night Programm, dass der Schlachthof in Kooperation mit der jazzahead! veranstaltet, knüpft das Kulturzentrum an die außerordentlich erfolgreiche „Jazz-Nights“ des letzten Jahres an.
Die Konzerte beginnen um jeweils 22:30 Uhr in der Kesselhalle des Schlachthofs und folgende Gruppen treten auf:

Donnerstag, 17.04.:

Lühning (DE)
22.30 - 23.30 Uhr
Lühning, das sind die attraktive Sängerin Inga Lühning (voc), Mario Mammone (git), Helmuth Fass (b), Christian Thomé (dr) und Ulf Kleiner (key) zusammen kann man sie als Jazz-Pop-Quintett bezeichnen. Lühning gehört zu den Bands, die mit einer selten zu hörenden Unbekümmertheit, Musikstile mischen und dennoch dabei etwas Neues kreieren - ob Indi, Pop, Trip Hop, Bossa Nova, Psychadelic oder eben Jazz, hier findet man alles. Die Musik dabei immer erfrischend und unaufdringlich, eher harmonisch als reibend und trotz hohem Anspruch, nicht kompliziert und irgendwie immer ein wenig kitschig. Auch Coverversionen von Matt Bianco oder Cole Porter gehören zum Repertoire der Frontfrau Inga Lühning, die gerne auch in einem Atemzug mit Lisa Bassenge, Linda Carriere oder Joy Denalane genannt wird.

Yaron Herman solo (F)
23.30 - 0.30 Uhr
Yaron Herman gilt als absoluter Ausnahmemusiker: 1981 in Israel geboren, begann er erst als 16-jähriger mit Klavier und konzertierte trotzdem schon kurz darauf in den großen Konzerthäusern seiner Heimat. Von seinem Lehrer Opher Brayer lernte er „dass Jazz viel mehr ist als Musik. Er lehrte mich nicht nur Technik sondern eine ganze Lebensphilosophie: sich der Unendlichkeit bewusst zu werden, Abgrenzungen, Blockaden und Komplexe niederzureißen...“ Seit sechs Jahren lebt Yaron Herman nun in Paris. Vor kurzem mit seinem Trio bereits Deutschland auf Tour gewesen, wird er im late-night Programm solo auftreten. Hier überrascht er mit seinen originellen De- und Neukonstruktionen von Standards aus Jazz und Popmusik

Jazzkamikaze (DK/SWE/NOR)
0.30 - 1.30 Uhr
Alles begann bei Jazzkamikaze mit zwei Talentwettbewerben in 2005. Für den “Ung Jazz” und “Young Nordic Jazz Comets” fand sich eine skandinavische Besetzung bestehend aus jungen norwegischen, schwedischen und dänischen Musikern zusammen. Das Ergebnis war so herausragend, dass die Combo bereits im darauf folgenden Jahr Konzerte in Europa, USA und Asien gab und die Unterstützung und Förderung durch den Staat Dänemark erhielt. Dabei ist das Projekt Jazzkamikaze mittlerweile vielmehr als Band im klassischen Sinn zu verstehen. Und vor allem ist die Band, trotz der musikalischen Wurzeln aller fünf Musiker, eben nicht nur Jazz, sondern auch ein wenig Rock und natürlich ganz viel Pop. Jazzkamikaze: eine Band, die nicht zuletzt auf Grund ihrer energetischen Musik, ihrer mitreißenden Live-Auftritte, sondern auch durch das Selbstbewusstsein der Musiker ein hohes Starpotenzial besitzt.

Freitag, 18.04.:

Jef Neve Trio (BE)
22.30 - 23.30 Uhr
Als studierter Pianist gehört Jef Neve zu den gefeiertesten jungen Jazz-Musikern Belgiens. Der Hype um den Shooting Star der Szene ist bereits so groß, dass er sogar eine eigene wöchentliche Radiosendung mit dem aussagekräftigen Titel “Jazz met Jef” besitzt. Durchaus umtriebig arbeitet Neve sowohl als Musiker als auch als Komponist an den verschiedensten Projekten und auch sein Trio besteht bereits seit fünf Jahren. Drei Alben haben die Musiker schon veröffentlicht und nach dem erfolgreichen Debut kletterten sowohl CD zwei als auch drei an die Spitze der belgischen Jazz-Charts. Das Trio hat die ersten Schritte zur internationalen Karriere damit eindeutig getan, gemeinsam spielten sie auf renommierten Festivals auch in Übersee. Musikalisch begeistern sie dabei mit rhythmischen, kraftvollen, zugleich aber auch sehr romantischen Melodien.

Talking Cows (NL)
23.30 - 0.30 Uhr
Gegründet von dem Saxophonisten Frans Vermeerssen und dem Pianisten Robert Jan Vermeulen sind die Talking Cows vor allem eins: New Dutch Swing vom Feinsten, d.h. mit dem nötigen Schuss Ironie. Für ein Video begibt sich das Quartett auch schon mal in einen echten Kuhstall, um zu hören was die Kühe so reden. Und die Bauern vom Plattenland geben dazu ihre Weisheiten zur improvisierten Musik zum Besten. Vermeulen’s Vorliebe für Thelonious Monk und Misha Mengelberg kommt ebenso zum Tragen wie Vermeerssens Engagement in der freien improvisierten Musik Szene der Niederlande. Letzterer vertritt übrigens Willem Breuker in dessen eigenem Kollektief.

Zakarya (F)
0.30 - 1.30 Uhr
Mit Zakarya kommt nicht nur ein sehr französisches, sondern auch ein sehr experimentierfreudiges Quartett in den Schlachthof.
Im Mittelpunkt: die Kompositionen und Arrangements des Frontmanns Yves Weyh, der sich mit wunderbarer Leichtigkeit bei den verschiedensten Musikrichtungen bedient und daraus eine sehr persönliche, stringente, aber auch sehr erheiternde Musik kreiert. Zakarya wurde vor acht Jahren von niemand geringerem als John Zorn entdeckt, für dessen Tzadik-Label die Band bereits drei CDs produziert hat.

Samstag, 19.04.:

Gwilym Simcock (GB)
22.30 - 23.30 Uhr
Pianist Gwilym Simcock steht ganz in der Tradition englischer Ausbildung und Jazz. Vor allem sind seine Werke eins: harmonisch und fließend und oft erscheint seine Musik als ein Tribut an Lehrer und Mentor John Taylor. In England ist Simcock bereits zum Star der jungen nachstrebenden Jazz-Szene erkoren worden, und auch wenn er international noch eher am Beginn seiner Karriere steht, hat er bereits in einigen europäischen Ländern und auch eben in Deutschland, dort wo er konzertierte, für viel Furore gesorgt. Als “Jazz Musician of the year” und mit ganz viel Talent gesegnet stehen die Chancen jedenfalls nicht schlecht, dass er den großen internationalen Durchbruch schafft.

Matthieu Donarier Trio (F)
23.30 - 0.30 Uhr
Jung sind Matthieu Donarier, Manu Codjia und Joe Quitzke immer noch, doch nein, unerfahren kann man das Trio um den Bandleader nicht nennen. Bereits seit 1997 arbeiten die drei zusammen und jeder hat bereits seine Erfahrungen auch in anderen Projekten und mit den ganz Großen der französischen Szene gesammelt. Und konzertiert haben sie auch schon fast überall - ob in Europa, Nordamerika, Nordafrika oder dem Mittleren Osten. Dabei begeistern sie mit einer sehr lyrischen Musik, in der Frontmann Matthieu Donarier Geschichten erzählt, die von erlebten Ereignissen und Begegnungen inspiriert sind und dabei auf vielseitige und humorvolle Art und Weise den Zuhörer unterhalten.

Susanne Alt Quartett (NL)
0.30 - 1.30 Uhr
Eigentlich aus Deutschland stammend, arbeitet und lebt die gebürtige Würzburgerin bereits seit einigen Jahren in Amsterdam. Dort gründete sie auch ihr Quartett, mit dem sie für das Debütalbum "Nocturne" in 2004 glänzende Kritiken erntete. Kürzlich erschien nun das Folgewerk "Delight", das ganz neue Einflüsse offenbart: Hier wird die lyrische Bop-Richtung des Erstlings durch groovebetonte Souljazz-Titel ergänzt. Für Susanne Alt ist das eine logische Entwicklung, arbeitet sie in den Niederlanden doch ebenso regelmäßig mit Soul- und Funk-Acts sowie mit House-DJs und -Produzenten. Nach Bremen kommt sie mit ihrer Stammbesetzung, die letzten September im Amsterdamer Jazz-Mekka Bimhuis ein gefeiertes Record Release-Konzert bestritt: Thijs Cuppen (p), Sven Schuster (b), Philippe Lemm (dr). Donnerstag, 17.04.bis Samstag, 19.04.08 jeweils ab 22:30 Uhr im Schlachthof, Kesselhalle
VVK: 10 € zzgl. Geb./ AK: 13 € / 3-Tage-Pass: 20 €
Kontakt: Bettina Geile, Jörg Lochmon, Daniel Unsworth: booking@schlachthof-bremen.de
Tel: 0421-37775-0/-14
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