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Altenmarkt-Zauchensee:
Vom Pinselstrich zum Schmuckstück

Altenmarkt-Zauchensee:


10.05.2016 11:54
Während der Sommerakademie „Natura.Kreativ“ testen Urlauber ihre künstlerische Seite beim Malen, Trommeln, Singen und Theaterspielen.

Früher kamen Farbmischungen mit Ochsenblut oder Ruß zum Einsatz. Bei der heutigen Bauernmalerei nimmt man hingegen Acryl – wie Fotografen-Meisterin Christine Höflehner in ihrem Workshop. Sie zeigt, warum der Stil auch heute noch reizvoll ist und wie man alten Lieblingsstücken echten „Vintage Charme“ verleiht. 39 weitere Impuls-Kurse eröffnen Urlaubern während der „Natura.Kreativ“ in Altenmarkt-Zauchensee vom 25. Juni bis 10. September neue Horizonte. In der traumhaften Bergkulisse des Salzburger Landes hat man Gelegenheit, traditionelles Handwerk mit modernen Akzenten auszuprobieren und kreatives Potential aus sich heraus zu kitzeln. Beim Klöppeln genauso wie beim Trommeln oder komödiantischen Theaterspiel.
Pauschal-Tipp: Drei Übernachtungen inklusive Frühstück gibt es ab 114 Euro pro Person im 3-Sterne-Hotel plus 60 Euro für zwei Kurstage.

Titelbild: Inspirierender Kursort - Das Eckart Gütl ist ein 400 Jahre altes Bauernhaus in Altenmarkt. Foto: Altenmarkt-Zauchensee Tourismus

Holzgeruch macht sich breit, während die Lehrlinge ihre Pinsel in bunte Paletten tunken und Farbe auf die dunklen Bretter tupfen. „Die Kugelrose ist eines der beliebtesten Motive der Bauernmalerei“, erklärt Christine Höflehner. „Für Einsteiger ist der Kurs ideal, denn wir nähern uns schrittweise mit der Ein-Strich-Technik und nehmen uns dann einfache Blumen- und Blätterformen vor“, so die ausgebildete Malerin, die hauptberuflich als Werbefotografin arbeitet. Gerade Möbelstücke hat man früher in dem Stil verziert und alte Kästen etwa als Heiratsgut neu aufgewertet. Christine Höflehner sieht sich nicht als klassische „Bauernmalerin“, sondern verbindet die herkömmliche Technik lieber mit Zeitgenössischem. In die Jahre gekommene Utensilien sollen so einen „Vintage Charme“ bekommen. Die Kursleiterin wählt gerne Bilderrahmen und Truhen als Untergrund, als Motive vor allem Naturdarstellungen und manchmal sogar ein Mandala.

Um traditionelles Handwerk mit modernen Akzenten geht es auch bei Brigitte Wind. Sie führt Urlauber ins Filzen ein und vermittelt, wie man schicke Handyhüllen oder bequeme Sitzkissen formt und zusammennäht. Und wer schon immer mal wissen wollte, worauf es beim Akt malen ankommt, bricht zur Reitlehenalm auf und lässt sich vom preisgekrönten Salzburger Maler Alexander Mitterlechner zwischen Ziegen und Kühen in die Königsdisziplin einführen. „Besonders in diesem Jahr ist, dass wir dank der neuen Partnerschaft mit der Volkshochschule Salzburg so zahlreiche und vielseitige Kursinhalte anbieten können“, sagt Klaudia Zortea, Tourismusdirektorin von Altenmarkt-Zauchensee. „Die Gäste setzen ihre Hände oder die Stimme kreativ ein, probieren auch mal etwas Ungewöhnliches aus und lernen traditionelle Kunsthandwerke unserer Region besser kennen.“

Für frischen Schwung zwischendurch sorgen die geführten Wanderungen der „Natura.Bewegt“, bei denen alle fünf Sinne angesprochen werden: Wer es gerne gemütlich angeht, ist beim Kräuterspaziergang „Junge Wilde am Wegesrand“ mit einer Kräuterexpertin inklusive Kostprobe der Vitaminbomben genau richtig. Romantiker starten um fünf Uhr in der Früh zu den Lackenalmen (1700 m), wo die „Sonnenaufgangs. Wanderung mit Hoagaschtn“ bei einem herzhaften Alm-Frühstück und Plausch mit regionalen Persönlichkeiten entspannt ausklingt. Bei der „urigen Alm Wanderung“ zur Tauernkarleitenalm locken dagegen unvergessliche Weitblicke auf die imposanten Gipfel von Bischofsmütze, Niedere, Hohe und Radstäter Tauern.

Weitere Infos unter: www.natura-kreativ.at und www.altenmarkt-zauchensee.at



Über Altenmarkt-Zauchensee
Altenmarkt-Zauchensee ist ein doppeltes Urlaubs-Paradies inmitten des Salzburger Landes – mit genussvoller Entspannung und alpinen Herausforderungen, mit Gemütlichkeit und Herzlichkeit, mit Tradition und Moderne, die hier Hand in Hand gehen. Dabei hat das Hoteldorf Zauchensee, das sich auf 1350 Metern in die Bergwelt schmiegt und seit drei Jahrzehnten Weltcup-Ort im alpinen Skizirkus ist, nur 58 Einwohner. In Altenmarkt dagegen, das unten auf 842 Metern im Tal liegt, sind es 3755.

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