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24 Stunden lang auf einer Reise in die Vergangenheit
444 Teilnehmer entdecken bei den „24 Stunden von Bayern“ das Ilztal & Dreiburgenland

24 Stunden lang auf einer Reise in die Vergangenheit


27.06.2014 16:46
Authentische Eindrücke und Persönlichkeiten machen Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis

Auf der Wanderung durch lichte Auenwälder, grüne Wiesen und sprudelnde Flusstäler bekommen die Teilnehmer der 24 Stunden von Bayern nicht nur Einblicke in die Lebensart und die Kultur der Menschen in der Region, sondern werden auch auf eine Zeitreise in die Vergangenheit entführt. Das Wanderkultevent findet dieses Jahr im Ilztal & Dreiburgenland statt. Namensgeber und eines der Highlights in der Region ist die Ilz, eine der letzten unberührten Flusslandschaften Ostbayerns. Der zentrale Punkt der Wanderung ist das Museumsdorf Bayerischer Wald in Tittling/Thurmansbang, wo die Tages- und Nachtstrecken starten und enden. Über 140 liebevoll und originalgetreu erbaute Häuser aus der Zeit zwischen 1580 und 1850 versetzen die Wanderer zurück in die Vergangenheit.

Titelbild: Säumerzug der „24 Stunden von Bayern“.
Bildquelle: Ilztal / Dreiburgenland / crystal communications GmbH

Regionale Persönlichkeiten sorgen für Highlights an der Strecke
Begleitet von den Klängen der Blaskapelle Thurmansbang geht es auf die 38,5 km lange Tagesstrecke. Den Startschuss gibt dieses Jahr die bayerische Milchkönigin Katharina Schlattl. Die 25-jährige Studentin stammt aus Fürstenstein und freut sich daher ganz besonders auf das Wanderkultevent in ihrer Heimat. Und natürlich wird sie den Wanderern auch eine Kostprobe des Milchlandes Bayern geben und an der Strecke kühlen Trinkjoghurt und erfrischenden Eiskaffee servieren.

Zu Beginn der Wanderung geht’s entlang des Pilgerwegs VIA NOVA – dem „Neuen Weg“ – der seit 2005 die drei Grenzgebiete Österreich, Bayern und Tschechien verbindet. Die Pilgerwegbegleiterin Simone Krampfl wird den Wanderern spannende Eindrücke zu den Grenzerfahrungen des Pilgerns mit auf den Weg geben.

Nachmittags wartet ein ganz besonderes Highlight auf die Wanderer: Ein historischer Säumerzug entführt die Teilnehmer auf einen kleinen Zeitsprung ins 15. Jahrhundert, als Salzsäumer das „Weiße Gold“ von Passau nach Böhmen transportiert haben. Die Pferde des Säumerzuges sind mit original nachgebauten Salzfässern bepackt und auch der Ober-Säumer Thomas Mandl freut sich schon, wenn die 24 Stunden endlich beginnen: „Lasst euch von der Herzlichkeit und dem Humor des Graineter Säumer am Säumerlager anstecken!“

Weiter geht’s entlang der sprudelnden Ilz bis zum Steinbruch Matzersdorf, wo die beiden ortsansässigen Bildhauer Josef Schiffler und Christian Schafflhuber in einem Freiluft Atelier arbeiten und ein einzigartiges Kunstwerk erschaffen werden. Die Wanderer können live erleben wie aus vier granitenen Steinsäulen die Skulptur einer Wandergruppe entsteht.

Ausgestattet mit einer Stirnlampe werden die Wanderer die 30,5 km lange Nachtstrecke in Angriff nehmen. Gleich zu Beginn wartet auf dem historischen Schloss Fürstenstein einer der faszinierendsten Höhepunkte der diesjährigen 24 Stunden: Auf dem Mittelaltermarkt Castellum Lapis können die Teilnehmer hautnah erleben, wie das Leben im Mittelalter ausgesehen hat. Tobias Streichsbier hofft, dass er den Wanderern das ganz besondere Flair dieser Zeit vermitteln kann. Er lebt in dem Lager ohne Strom und fließendes Wasser, kocht längst vergessene Rezepte über dem offenen Feuer, fertigt Pfeile und Bögen, macht Lederarbeiten und schmiedet sogar selbst.

Traditionelle Verpflegung aus anno dazumal
Vorbei am Keltenlager Gabreta, wo als kleine Stärkung Stockbrot und ein Keltentrunk auf die Wanderer warten, geht’s in den Garten der Sinne, wo das Spa-Team der Sonnentherme Eging a. See dafür sorgt, dass die müden Wadeln wieder gelockert werden und so auch jeder die restlichen Kilometer der Nachtstrecke durchhält.

Bei einer Mitternachtssuppe in der lebenden Westernstadt „Pullman City“ werden die Teilnehmer in die Zeit des Wilden Westens zurückversetzt. Der Erlebnispark vermittelt mit seinem abwechslungsreichen Showprogramm und authentisch nachgebauten Holzhütten ein spannendes Bild der Geschichte Amerikas. Unter dem Sternenhimmel führt der letzte Anstieg der 24-Stunden-Wanderung auf die Englburg, wo die Percussion Gruppe Caboom mit ihren heißen Rhythmen dafür sorgen, dass auch jeder im Takt bleibt und die letzten Kilometer zurück zum Wandermarktplatz locker zurücklegen kann, wo am Ende noch ein gemeinsames Abschlussfrühstück wartet.

Für alle Wanderer mit Extra-Power gibt es zusätzlich zur Tages- und Nachtstrecke noch die Fitnessstrecke, die auf den Diebstein führt, und die Mondscheinstrecke, eine Extraschleife über den Donau-Ilzradweg, der kleine Weiler und Mischwälder zu bieten hat.

Über die „24 Stunden von Bayern“
Dieses Jahr feiern die „24 Stunden von Bayern“ bereits ihr sechstes Jubiläum. Für die 444 Teilnehmer des Wanderkultevents heißt es wieder einen Tag und eine Nacht lang zu wandern und dabei die schönsten Ecken des Freistaats mal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenzulernen. Dabei geht es nicht darum als erster ins Ziel zu kommen, sondern vielmehr darum seine eigenen Grenzen zu überwinden und so unvergessliche Eindrücke zu sammeln.

Der Ausrichter: das Ilztal & Dreiburgenland
Die Wanderregion Ilztal & Dreiburgenland liegt eingebettet zwischen Passau und dem Nationalpark Bayerischer Wald. Zwei beeindruckende Urlaubsregionen sind hier beheimatet: Das Nationalpark-Ferienland, in welchem die Geotope Wollsackfelsen am Dreisessel, das Blockmeer am aussichtsreichen Lusengipfel und die Schluchtlandschaft der Buchberger Leite liegen. Und das Passauer Land, welches mit dem Goldsteig, dem Donausteig und den Pilgerwegen VIA NOVA und Jakobsweg den Rahmen für tolle Wandererlebnisse in der Natur bietet. Weitere touristische Highlights: Keltendorf Gabreta, Westernstadt Pullman City, Museumsdorf Bayerischer Wald, Schloss Fürsteneck und natürlich die Flusslandschaft des Ilztals.

Weitere Informationen finden Sie unter www.24h-von-bayern.de und http://www.facebook.com/24h.bayern

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