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Vitalhotel Die Mittelburg - Urlaub in: Oy-Mittelberg

Filmschauplätze vom Allgäu bis nach Mallorca
Krimi, Komödie, Hollywood-Blockbuster, Dokumentation: Abgedrehte Kulissen

Filmschauplätze vom Allgäu bis nach Mallorca


02.10.2013 11:59
Ist das nicht…? Manchmal reicht nur ein kurzer Moment, um eine Region oder Stadt, einen Strandabschnitt oder eine markante Felsformation im Film wiederzuerkennen. Unverwechselbar ist Lanzarotes wilde Vulkanlandschaft in Pedro Almodóvars Streifen „Zerrissene Umarmungen“ mit Penélope Cruz. Verblüfft dagegen wird sein, wer im Hollywood-besetzten Mega-Movie „Cloud Atlas“ mit Tom Hanks und Halle Berry Mallorcas Küste entdeckt – als Strand einer Südseeinsel. Und Mario Adorf sucht einen Elch im Tannheimer Tal? Im Film ist eben alles möglich. Ergreifender als jede Fiktion hingegen ist die wahre Geschichte über die Südtiroler Feuernacht. Eine kleine Reise zu bekannten Ferienorten und ihrer Rolle auf der Leinwand.

Ein klarer Fall für Bär – ein klarer Fall für die Mittelburg (Bilderserie Oy-Mittelberg)
Schon für die Pilotfolge logierten „Bergdoktor“ Hans Sigl und Schauspieler Konstantin Wecker für die Dreharbeiten der ZDF-Serie „Klarer Fall für Bär“ im „Vitalhotel Die Mittelburg“ in Oy-Mittelberg. Schauplatz des Bayern-Krimis ist der nah gelegene Grüntensee. Sigl spielt den Münchner Star-Anwalt Richard Bär, der sich nach dem ungeklärten Unfalltod seiner Frau verbittert in seine Allgäuer Heimat zurückzieht. Doch vor Ort wird er gleich in einen weiteren Kriminalfall hineingezogen, als ganz in der Nähe eine Frauenleiche gefunden wird. Bei der Aufklärung des Mords unterstützt ihn sein Vater Walther (gespielt von Konstantin Wecker), der zuständige Dorfpolizist. Das macht die zu lösende Aufgabe natürlich nicht leichter. Zu den Erfolgsgeheimnissen der Krimiserie zählen die urig-schroffen Dialoge zwischen Vater und Sohn und wilde Verfolgungsjagden durch die kulissenreiche Landschaft des Allgäuer Voralpenlands – und davon gibt es rund um „Die Mittelburg“ jede Menge! So reichlich, dass die Ermittler gleich ein weiteres Mal zurückkehren. Für die Fortsetzung sogar mit Christian Tramitz, der dem beliebten Duo als Kommisar Meyerhöfer zur Seite steht. www.hotel-mittelburg-allgaeu.de

Titelbild: Bühnenreifer Blick über die Wiesen in das Zugspitzmassiv – das Vitalhotel „Die Mittelburg" bietet Schauplätze allein durch seine Lage.
Bildnachweis: „Die Mittelburg“

„Zerrissene Umarmungen“ – auf Lanzarote
Während eines Lanzarote-Aufenthalts machte der Starregisseur Pedro Almodóvar eine Panorama-Aufnahme vom felsigen Ufer bei El Golfo. Erst als er das Bild entwickelte, entdeckte der Filmemacher, was er beim Fotografieren übersehen hatte: ein eng umschlungenes Liebespaar. Die innige Pose der beiden vor tosender Brandung ließ ihn nicht los. Und so standen einige Jahre später Penélope Cruz und Lluís Homar genau an dieser Stelle für seinen Film „Zerrissene Umarmungen“ vor der Kamera. Almodóvar setzt kunstvoll Rückblenden ein und spielt mit ineinander verwobenen Handlungen: Der Regisseur Mateo lernt die schöne Lena beim Casting für einen Film kennen. Er beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr, obwohl sie mit dem mächtigen Filmproduzenten Martel liiert ist. Der eifersüchtige Finanzmagnat stellt ihr nach und versucht mit allen Mitteln, die Beziehung der beiden zu zerstören. Schließlich kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Bei einem Autounfall stirbt Lena, und Mateo erblindet. Vierzehn Jahre später, ausgelöst von einem Zeitungsartikel über den Tod des reichen Produzenten, holen Mateo die Erinnerungen an die zurückliegenden Geschehnisse wieder ein. Als Filmkulissen wählte Almodóvar unter anderem die Fischerorte Janubio und Orzola sowie das Dorf Tahiche. Auch am Strand von Famara entstanden einige Szenen. www.turismolanzarote.com



Lieblings-Kulisse Glurns – urbanes Schmuckstück im Vinschgau
Obwohl „Annas Heimkehr“ eigentlich im Bayerischen Wald spielt, sind die Location-Scouts bei der Suche nach dem perfekten Drehort nicht im Freistaat, sondern im Vinschgau fündig geworden: Weite Teile des TV-Dramas aus dem Jahr 2003 von Regisseur Xaver Schwarzenberger wurden in Glurns produziert. Südtirols kleinste Stadt zählt mit ihrer voll erhaltenen Ringmauer, den mittelalterlichen Türmchen und Fassaden sowie den original erhaltenen Laubengängen zu den beliebtesten urbanen Filmkulissen der Region. Schon aufgrund der malerischen Bilder ist „Annas Heimkehr“ sehenswert, aber auch wegen Hauptdarstellerin Veronica Ferres (Anna), die eine einfache Frau mit großem Herz und viel Mut verkörpert: Nach Jahren als Hausmädchen in München kehrt sie 1942 mit ihrer unehelichen Tochter in den Bayrischen Wald zurück. Tatsächlich ist Klein-Franziska aber das Kind ihrer ehemaligen Arbeitgeber – und eine Jüdin, die Anna vor der Deportation gerettet hat. Annas Bruder (Herbert Knaup), brauner Bürgermeister, nimmt seine Schwester nur ungern auf, die misstrauischen Stadtbewohner tuscheln… Diese wurden übrigens von mehr als 100 Komparsen aus dem Vinschgau dargestellt. Auf den regelmäßig stattfindenden Stadtführungen durch Glurns erfährt man noch mehr über das „alpine Juwel“ Südtirols. www.glurns.eu, www.vinschgau.net

Weiterer Bericht über den Vinschgau: Herbstwanderungen im Vinschgau

Wo ein Elch entspringt und Tote gondeln – Tannheimer Tal (Bilderserie Tannheimer Tal)
Im Sommer 2013 führen den schwäbischen Kult-Kommissar Häberle die Ermittlungen in das Tannheimer Tal. Dort taucht nämlich in der Vogelhornbahn eine Tote auf. Wer sie ist, was ihr Tod mit einer Flugzeugkatastrophe von vor 13 Jahren zu tun hat und inwieweit die spirituelle Gruppe, die sich jährlich während der Herz-Jesu-Feuer auf einer Alm im Tiroler Hochtal trifft, in das Verbrechen involviert ist, beschreibt Manfred Bomm in „Grauzone“ scharfsinnig und spannend. In der perfekten Winter-Kulisse des Tiroler Hochtals drehte im Jahr 2005 das Team um Anja Klein, Armin Rohde und Mario Adorf die weihnachtliche Filmkomödie „Es ist ein Elch entsprungen“. Absolut liebenswert und witzig erzählt, macht die Geschichte des reizend chaotischen Elches Mr. Moose, der im Tannheimer Tal notlandet, nicht nur Lust auf Weihnachten, sondern auch auf eine Entdeckungsreise in die Ferienregion.
www.tannheimertal.com

Cloud Atlas – Mallorcas Landschaft spielt mit
Das Aufsehen war 2011 groß, als der historische Dreimaster „Earl of Pembroke“ in der Hafenstadt Port de Sóller vor Anker ging. Die Regisseure Lana und Andy Wachowski („Matrix“) sowie Tom Tykwer hatten Mallorca zu einem der Hauptdrehorte für ihren Film „Cloud Atlas“ erkoren. Ein Mammut-Projekt mit Starbesetzung: Neben Halle Berry und Tom Hanks wirkten Susan Sarandon und Hugh Grant mit in der Verfilmung des Romans von David Mitchell. Sechs Handlungsstränge und zirka 500 Jahre umfasst das 172-minütige, bildgewaltige Werk. Dabei überschreitet es hergebrachte Genre-Grenzen – vom Abenteuerfilm bis Science-Fiction-Movie. Gedreht wurde vor allem im wilden, ursprünglichen Norden der Insel, in der Region um Formentor, Sa Calobra und Pollença. Ausflüge zu filmreifen Berg- und Küsten-Kulissen der Insel bietet die Hotelgruppe Grupotel Hotels & Resorts mit dem exklusiven Freizeit- und Aktivprogramm „Grupotel Natur“ an – nicht nur für Film-Fans. www.grupotel.com, www.grupotelnatur.com

Sepp Innerhofer aus Schenna – Freiheitskämpfer für Südtirol (Bilderserie Schenna)
Umgangssprachlich nannte man sie „Bumser“. In Rom wurden die Bombenleger als Terroristen bezeichnet. Und in Südtirol galten sie als Helden, die für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpften. Sepp Innerhofer aus Schenna bei Meran war einer von ihnen – ein echter Zeitzeuge der jüngeren Geschichte. Heute lebt der Obstbauer in seinem Heimatort Schenna und hält dort regelmäßig Vorträge über die historischen und politischen Hintergründe der Südtiroler Bombenjahre. Außerdem gibt es einige Dokumentationen zum Thema, etwa „Die Feuernacht. Österreich und die Südtirol-Bomben“. Das einzig heute noch lebende Gründungsmitglied des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS) war Mit-Initiator der Feuernacht 1961. Damals wurden in einer Juninacht 47 Hochspannungsmasten gleichzeitig in die Luft gesprengt, in Bozen gingen buchstäblich die Lichter aus. Der Anschlag führte dazu, dass auch Welt-Öffentlichkeit und UNO ihre Augen auf Südtirol richteten. 1972 schließlich trat das „Autonomie-Paket“ in Kraft, das für Aufschwung und Wohlstand im Land sorgte. Drei Jahre verbrachte Innerhofer im Gefängnis, über 30 Jahre lebte er als Staatenloser ohne bürgerliche Rechte. Doch immer noch ist er davon überzeugt, mit seinem Kampf viel bewegt zu haben.
Vortrags-Termine unter www.schenna.com
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