Badezusätze gegen Alltagstress
Welches Öl wirkt wie & Gesundheit aus dem Wald

01.11.2007 08:02
Ätherische Öle ...

... schmeicheln der Nase und stärken das Immunsystem. Die wohltuenden Wirkstoffe gelangen durch die Atemwege und direkt über die Haut in den Körper. Sie wirken keimtötend und entzündungshemmend, können sogar Beschwerden wie zum Beispiel chronischen Husten lindern.

Ätherische Öle kann man selbst gewinnen – durch Wasserdampfdestillation aus Blüten, Blättern, Früchten und Zweigen von Pflanzen – oder kaufen. Sie werden in Drogerien und Apotheken, Reformhäusern und Naturkostläden angeboten. Wichtig: Die Qualität der Öle schwankt erheblich, man sollte nur 100-prozentig naturreine Öle verwenden. Im Labor künstlich hergestellte Duftöle duften – und das ist ihre einzige Wirkung.

Auf die Mischung kommt es an

Ätherische Öle lösen sich im Wasser nicht gut auf. Man muss sie deshalb vor dem Gebrauch im Badewasser mit anderen Substanzen vermengen. Nehmen Sie 10 bis 15 Tropfen ätherisches Öl und mischen Sie diese mit einigen Löffeln Sahne, Milch, Honig oder Pflanzenöl. Gut geeignet dafür sind Mandelöl, Weizenkeimöl oder Olivenöl. Mit so einer Mixtur pflegen Sie gleichzeitig ihre Haut.

Gesundheit aus dem Wald

Wer von einem Waldspaziergang Fichten-, Tannen- oder Kiefernzweige mit nach Hause bringt, kann daraus auf ganz einfache Weise einen Badezusatz herstellen. Öle aus allen drei Nadelbaumarten reinigen die Atemwege und helfen bei akutem und chronischem Husten.

Und so geht es:

* Drei kleine Kiefern-, Fichten- oder Tannenzweige zerkleinern.
* Mit einem Liter Wasser aufkochen: Im heißen Wasser lösen sich genügend ätherische Öle für ein Bad.
* Zehn Minuten ziehen lassen (zugedeckt, damit die Öle nicht verfliegen).
* Absieben und ins Badewasser geben.

Welches Öl wirkt wie?

Aus getrockneten Kräutern wie etwa Lavendelblüten, Thymian oder Rosmarin kann man auf die gleiche Weise ätherische Öle gewinnen. Noch einfacher: Getrocknete Kräuter (mindestens 50 Gramm für ein Bad) in einen Stoffbeutel stecken, fest zubinden und unter das einlaufende heiße Wasser hängen.

So wirken die Kräuter/Öle:

* Anregend: Rosmarin, Fichtennadeln, Jasmin
* Schlaffördernd und entspannend: Lavendel, Lindenblüten, Melissenblätter, Kamille
* Keimtötend: Teebaumöl, Eukalyptus, Nelke, Lavendel, Salbei, Thymian
* Hustenlindernd: Latschenkiefer, Fichten- und Tannennadeln, Pfefferminze, Muskatblüten

Holen Sie sich das Meer in die Wanne!

Aber nicht irgendeines: Das Tote Meer enthält wesentlich mehr Brom und Mineralsalze als alle anderen – pro Liter rund 400 Gramm wertvoller Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Natrium- und Kaliumchloride. Hier im Wasser zu schweben, ist ein natürlicher Jungbrunnen für die Haut. Den können Sie auch zu Hause genießen: Aus Wasser und Schlamm des Toten Meeres werden Badesalze gewonnen, die antiseptisch und heilungsfördernd wirken.

Schwefel stärkt das Gewebe, Kalium reguliert die Hautfeuchtigkeit, Kalzium kräftigt die Knochen. Der hohe Bromanteil entspannt die Muskeln und ist gut für die Nerven. Die besondere Kombination im Meersalz fördert den Transport der Mineralien durch die Zellmembran. Da Zellen so die Feuchtigkeit besser bewahren, sieht die Haut gesünder und frischer aus.

Quelle: RWE
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