Ritz der Lüfte feiert Silbernes Jubiläum
Air New Zealand fliegt seit 25 Jahren nach Europa

16.10.2007 14:00
Genau 25 Jahre ist es her. 1982 hebt erstmals ein Air New Zealand-Flugzeug mit Ziel Europa ab. Den Premieren-Dienst Auckland – London bedient damals eine Boeing 747-200. Diese nennt man auch „Ritz of the Skies“, da sie ihren Passagieren ein luxuriöses Innenleben und erstklassigen Service bietet.

Denis Everleigh, First Class Purser der ersten Stunde, erinnert sich: „Damals waren die Wände der Kabine mit Maori-Motiven ausgestaltet. Echte First Class-Atmosphäre schafften die Sitze mit Blumendesigns und Schaf-Fellen im Kopfbereich. Heute genießen unsere Passagiere in der Business Premier den Komfort eines komplett flachen Betts. Die fischgrätenförmige Anordnung der Sitze sorgt für viel Privatsphäre“.

Viel hat sich seit 1982 verändert – beispielsweise beim Unterhaltungs-progamm. Damals konnten die Fluggäste immerhin bis zu acht Filme schauen. Heute bietet das In-Flight Entertainment von Air New Zealand mehr als 450 Stunden Radio- und Filmprogramme. Jeder Gast kann sein eigenes Programm wählen und steuern.

In den Anfängen nahm Air New Zealand zweimal in der Woche Kurs auf London – via Papeete und Los Angeles. Jetzt fliegt die Gesellschaft zweimal am Tag von Auckland in die britische Hauptstadt – ein Dienst führt über Los Angeles, der andere über Hongkong.

Kino-Feeling auch auf der Mittelstrecke

Nach den Langstreckenflugzeugen rüstet Air New Zealand jetzt die B767- und die A320-Flotten mit neuem, an allen Sitzen individuell steuerbarem In-Flight Entertainment aus. Zukünftig können Passagiere auch auf den Flügen in die Südsee – beispielsweise ab Los Angeles – oder von Neuseeland nach Australien aus einem Angebot von rund 450 Stunden Spielfilmen, Fernseh- und Musikprogrammen wählen. Für den Einbau der im Vordersitz integrierten Monitore investiert die Fluggesellschaft mehr als 50 Millionen Neuseeland-Dollar (circa 27,1 Millionen Euro).

Die Ausstattung der Boeing 767- und Airbus 320-Flugzeuge mit On-Demand Entertainment ist die erste Maßnahme einer Reihe von Neuerungen für Kurz- und Mittelstrecken. Der Einbau der neuen Bildschirme ist für die zweite Hälfte in 2008 vorgesehen. Geprüft werden derzeit weitere Möglichkeiten, das Air New Zealand Gesamt-Reiseerlebnis von der Flugbuchung bis zur Abfertigung am Flughafen zu optimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Neue Lounge in Christchurch: Neuseeland durch und durch

Einem Showroom für neuseeländische Materialien gleicht die neue Air New Zealand-Lounge in Christchurch: Holzschindeln zieren die Wände und Wellbleche die Decken. Akzente setzen Flusssteine und Wollteppiche. Zum Ausruhen laden Stühle aus Rattan und mit Schottenmuster sowie Ledersessel ein. Zudem kommt No 8-Wire zum Einsatz. No 8-Draht? Dieses universell einsetzbare Material findet sich auf jeder neuseeländischen Farm - ob als Bügel, Auto-Antenne oder Sicherheitszaun. Weil No 8-Wire so flexibel ist, gilt er in Neuseeland als Symbol dafür, dass Kiwis sogar mit einfachen Dingen alles erreichen können. Fluggäste betreten die Lounge über eine Holz-Veranda. Im Innern gruppieren sich die Räume um die Küche als Herzstück. Hier werden ausgesuchte neuseeländische Speisen frisch zubereitet. Ein beliebter Snack sind ANZAC-Kekse. Der Name des beliebten Gebäcks stammt vom „Australian and New Zealand Army Corps“ (ANZAC). Im Ersten Weltkrieg wandelten die Soldaten mangels Zutaten und Kühlmöglichkeit ein beliebtes schottisches Rezept ab, indem sie Haferflocken verwendeten. Das nahrhafte Ergebnis erfreut sich noch heute großer Beliebtheit.

Wie an Bord repräsentiert auch die Weinkarte der Lounge eine Auswahl der besten Weinregionen und -sorten. Zu den Favoriten zählen die Rebsorten Sauvignon Blanc und Pinot Noir. Die Gestaltung der Bar erinnert an die neuseeländische Südinsel – die Farben und Strukturen stammen von Pounamu; so nennen die Maori die Jade.

Den neuen Look für ihre Lounges setzt Air New Zealand am Flughafen von Christchurch zum zweiten Mal um. Premiere feierte das eng mit Neuseeland verknüpfte Konzept im März 2006 in Melbourne, Australien. „Mit den Lounges zeigen wir, wie wir sind, und wie wir in Neuseeland leben“, erklärt General Manager Europe Scott Carr. „Neuseeländer sind weder reserviert noch ausgesprochen ernst. Vielmehr lieben wir unser Land, lassen uns von der Natur inspirieren und genießen das Leben. Daher sind unsere neuen Lounges entspannter – sie bringen Erinnerungen und Stimmungen eines entspannten Urlaubs zurück, wie man ihn in einem Landhaus verbringt. Oder wie wir Kiwis sagen: Die Atmosphäre eines Bach“.

Bach? So nennen die Neuseeländer ein „Bachelor Home“. Dies waren einst Fischer- oder Schäferhütten an einem Fluss oder See. Sie entwickelten sich zu Ferienhäusern für Familien. Heute findet man ein „Bach“ an den schönsten Stränden und Seeufern des Landes.

Air New Zealändern ist kein Berg zu hoch

Mike Allsop ist ein besonderer Air New Zealänder. Der Erste Offizier einer Boeing 767 hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Auf den Spuren von Sir Edmund Hillary bezwang er den Mount Everest. Mehr als vier Jahre hat Mike Allsop sich auf das Abenteuer vorbereitet und dafür viele Gipfel in Neuseeland erklommen. Zudem absolvierte er ein sechsmonatiges Spezialtraining, um seine Fitness zu steigern.

Quelle: noble kommunikation
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