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Frankfurt am Main
Auf Museumstour durch Frankfurt

Frankfurt am Main


25.05.2012 12:22
(mpt-199) Frankfurt am Main ist bekannt fuer seine Skyline, der die Wolkenkrater des Finanzbezirks ihr unverkennbares Aussehen geben. Eher weniger bekannt ist Frankfurt als Kulturmetropole. Doch vor allem am Mainufer tummeln sich zahlreiche Museen – hier wurde Ende der 80er Jahre die „Jahrhundertidee Museumsufer“ verwirklicht.

Bild: Die Skyline von Frankfurt ist unverkennbar.
Copyright: © Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Wer ueber den Holbeinsteg kommt, der kommt als erstes am Haus Giersch vorbei, das seit der Jahrtausendwende mit regionaler Kunstgeschichte aufwartet. Direkt nebenan ist das Staedel Museum zu finden. Dort haben sich europaeische Kuenstler des 13. bis 20. Jahrhunderts eingefunden, darunter Rembrandt, Botticelli und Duerer.

Ein Blick in die spannende Filmgeschichte
Die Museumskette, die sich am Mainufer entlangschlaengelt, hat noch zahlreiche andere Museen in petto. So das sehr beliebte Deutsche Filmmuseum, das durch die Filmgeschichte fuehrt und unter anderem Filmplakate, Fotos, Kameras und Projektoren praesentiert. Ein nachgebautes Studio ist ebenso vorhanden, wie ein kommunales Kino, das ausser montags taeglich historische und cineastisch bedeutende Filme praesentiert. Mit dabei sind auch Retrospektiven und Filmforen.



Vom Weissen Haus zum Eisernen Steg
Dem New Yorker Richard Meier ist es zu verdanken, dass Frankfurt auch ein Weisses Haus hat. Es ist der Erweiterungsbau der Villa Metzler, die das Museum fuer angewandte Kunst beherbergt. Zu sehen sind dort Exponate wie Teppiche, Moebel und mittelalterliche Handschriften und Objekte aus der Buchdruckerkunst, ebenso wie Kleinode aus Glas, Keramik, Bronze, Edelsteinen, Porzellan und Elfenbein. In dem Museum sind rund 30.000 Objekte zu finden, weswegen es zu einem der bedeutendsten Museen fuer angewandte Kunst weltweit zaehlt.

Man kann die Museumsmeile auch gemuetlich bei einem Spaziergang erleben und sich die Gebaeude von aussen betrachten. So schlendert man an praechtigen Bauten vorbei und gelangt schliesslich zu einem der Wahrzeichen Frankfurts, dem Eisernen Steg. Diese Fussgaengerbruecke wurde 1869 erbaut und ist der Ausgangspunkt fuer Bootsrundfahrten durch den Osthafen und am Museumsufer entlang.

Das Mittelmeer ganz nah
Kaum jemand erwartet in Frankfurt Feigen- und Zitronenbaeume und auch keine Palmen. Doch es gibt sie! In den Nizza-Gaerten, die dank der Suedlage, des Windschattens und des reflektierenden Sonnenlichts in einem mediterranen Mikroklima liegen. Hinzu kommt, dass sie die groessten suedlaendischen Gaerten noerdlich der Alpen sind, die der oeffentlichkeit zugaenglich sind. Als Ausgleich zu den vielen Museumsbesuchen eine willkommene Abwechslung.

Kulinarische Koestlichkeiten und eine Ruhepause
Ein wenig ausruhen tut bei einem so kulturellen Trip sicherlich gut – und Appetit macht es auch. Dann ist das schmalste Restaurant, das „Seven Swans“ genau richtig. Durch Gault Millau wurde es sogar die „Entdeckung des Jahres 2011“. Das beste Museumsrestaurant ist im Museum fuer angewandte Kunst untergebracht. Ein Abstecher ins Maincafé sollte auch noch in den Zeitplan passen, vor allem dann, wenn gerade Open-Air-Saison ist, wird es zum beliebten Treffpunkt. Vom Café aus hat man zudem einen imposanten Blick auf die Frankfurter Skyline.

Mehr Informationen: http://www.frankfurt.de/



Quelle: RatGeberZentrale GmbH

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