28.11.2011 15:03
Friesisch Feiern im Anker´s Hörn
Biikebrennen wie vor 2.000 Jahren auf der Hallig Langeneß

Im Anker´s Hörn auf der Hallig Langeneß wird der Winter wie vor 2.000 Jahren vertrieben – beim alljährlichen Biikebrennen am 21. Februar. Das traditionelle Grünkohlessen bildet an diesem Abend den Abschluss.
Bild: Biike-Brennen / Bildeigner: Nordsee-Tourismus-Service GmbH
Alljährlich am 21. Februar erleben Urlauber an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordfriesischen Inseln und Halligen eine uralte friesische Tradition: Beim Biikebrennen lodern die Flammen der riesigen Feuer im Sturm und tragen glühende Funken hinaus aufs Meer – ein beeindruckendes Ereignis und zugleich lebendiges Brauchtum. Schon vor 2.000 Jahren sollte der Opferbrand den Gott Wotan gnädig stimmen und ihn dazu bewegen, die ungeliebte eisige Jahreszeit zu beenden. Auf den Inseln diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben. Die Faszination dieses Festes hat seit dieser Zeit bis heute nicht abgenommen. Während die Biiken in der Abenddämmerung verglimmen, trifft man sich in den Gaststätten der Region zum gemütlichen Beisammensein beim Grünkohlessen, dem traditionellen Biike-Gericht.
Im Anker’s Hörn auf Langeneß, dem einzigen Vier-Sterne-Hotel auf einer Hallig überhaupt, genießen Gäste die winterlichen Tage unter anderem bei einer ausgiebigen Wattwanderung, bevor es am Abend des 21. Februars zum Biikebrennen mit anschließendem Grünkohlessen geht.
Infos und Buchungen unter www.ankers-hoern.de
Bild: Biike-Brennen / Bildeigner: Nordsee-Tourismus-Service GmbH
Alljährlich am 21. Februar erleben Urlauber an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordfriesischen Inseln und Halligen eine uralte friesische Tradition: Beim Biikebrennen lodern die Flammen der riesigen Feuer im Sturm und tragen glühende Funken hinaus aufs Meer – ein beeindruckendes Ereignis und zugleich lebendiges Brauchtum. Schon vor 2.000 Jahren sollte der Opferbrand den Gott Wotan gnädig stimmen und ihn dazu bewegen, die ungeliebte eisige Jahreszeit zu beenden. Auf den Inseln diente das Biikefeuer später zur Verabschiedung der Walfänger. Die zurückgebliebenen Frauen zündeten die Feuer entlang des Strandes an, um den fahrenden Männern noch lange sicheres Geleit zu geben. Die Faszination dieses Festes hat seit dieser Zeit bis heute nicht abgenommen. Während die Biiken in der Abenddämmerung verglimmen, trifft man sich in den Gaststätten der Region zum gemütlichen Beisammensein beim Grünkohlessen, dem traditionellen Biike-Gericht.
Im Anker’s Hörn auf Langeneß, dem einzigen Vier-Sterne-Hotel auf einer Hallig überhaupt, genießen Gäste die winterlichen Tage unter anderem bei einer ausgiebigen Wattwanderung, bevor es am Abend des 21. Februars zum Biikebrennen mit anschließendem Grünkohlessen geht.
Infos und Buchungen unter www.ankers-hoern.de