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Eindrucksvolle Industriekultur:
Tagebau in der Rhein-Erft-Region

28.09.2011 09:12
Der Landschaft zwischen Rhein und Erft hat eine wechselhafte Geschichte ihren unverwechselbaren Charakter verliehen. Zwischen jahrhundertealten Burgen und gewaltigen Braunkohletagebauten erlebt der Besucher die Folgen menschlichen Handelns so intensiv, wie an kaum einem anderen Ort. Über die touristisch eindrucksvolle Industriekultur im Kreis Rhein-Erft berichtet das Hürther Haus zum Weißen Kreuz.

Der heutige Kreis Rhein-Erft war aufgrund seiner Fruchtbarkeit bis in das 17. Jahrhundert hinein begehrt und umkämpft. Burgen und Schlösser prägen bis in die Gegenwart das Bild der Region. Im Verlauf der Industrialisierung wandelte sich die ihr Bild jedoch dramatisch. Dank reicher Braunkohlevorkommen wurde die Region nun von Tagebau und Energieindustrie geprägt und ist es bis heute geblieben.

Nach mittlerweile mehr als 150 Jahren industrieller Braunkohleförderung haben sich die Folgen des Tagebaus im wahrsten Sinne des Wortes in das landschaftliche Gesicht der Region „eingegraben“. Dörfer, Felder und Wälder wurden dem Abbau des Energierohstoffes geopfert und an anderer Stelle oder in anderer Form wieder aufgebaut. Der menschliche Einfluss auf das Gesicht der Welt wird hier in seiner gesamten Tragweite greifbar.

Seien es die gigantischen Schaufelradbagger des Tagebaus oder die von ihnen geschaffenen Mondlandschaften – der Braunkohletagebau hinterlässt unweigerlich einen bleibenden Eindruck. Ein umfassendes Bild des Braunkohleabbaus erhalten Besucher auf der Themenstraße Energie. Die vom Erftkreis und RWE Power gestaltete Tourismusroute bietet informative, erlebnisreiche Führungen rund um die Braunkohle.

Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem folgende Punkte umfasst:

- Dauerausstellung im Schloss Pfaffendorf zur Entstehung und Förderung der Braunkohle im rheinländischen Revier
- Einblicke in den aktiven Braunkohletagebau Hambach
- Ausführliche Informationen zur Rekultivierung ausgebeuteter Braunkohlelagerstätten
- Kennenlernen von Orten, die gerade dem Tagebau weichen und ihrer neuen Standorte

Der langjährige Abbau von Braunkohle hat die Landschaft des Erftkreises dauerhaft verändert. Seine Folgen gehören zum Erbe der Region und ermöglichen dem Besucher einen einzigartigen Einblick in die deutsche Industriekultur. Für eine schöne Unterbringung während des Aufenthalts zwischen Rhein und Erft sorgt das Hürther Haus zum Weißen Kreuz. Seine Mitarbeiter beantworten gerne weitere Fragen zur Region und dem Unterbringungsangebot des Hotels.


Haus zum Weißen Kreuz
Ansprechpartner: Herr Weßling
Ansprechpartner Buchungen: Herr Steimle
Wendelinusstraße 83
D - 50354 Hürth
Tel.: 02233/934763
Fax: 02233/934765
E-Mail: zimmer-koeln@web.de
Homepage: www.haus-zum-weissen-kreuz.de

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