Wasser

Besonders wertvoll
Wasser ist unser Lebenselixier. Wir können nicht ohne Wasser überleben, da wir selbst zu 98% aus Wasser bestehen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Wasser:

Leitungswasser
In Deutschland ist das Leitungswasser eines der am strengsten überwachten Lebensmittel. Es kann im Allgemeinen – zumindest vom gesundheitlichen Aspekt – getrunken werden. Wer noch Kupfer oder Bleirohre in seiner Wohnung hat, der sollte allerdings aufpassen, da sich je nach Beschaffenheit des Wassers Bestandteile der Rohre lösen können. Lassen Sie das Wasser allerdings vor der Zunahme einen Moment laufen, so dass das in den Rohren abständige Wasser weg ist, lassen sich Verunreinigungen auf ein Minimum reduzieren.

Schon Leitungswasser enthält eine Menge an Mineralstoffen. An die meisten Mineralwässer kommt es allerdings nicht heran.

Besonders gutes Leitungswasser gibt es im Allgemeinen in ländlichen Gegenden. In Ballungsräumen kann der zumeist durch Ufer-Filtration und Neutralisationen hohe Kalkgehalt (hartes Wasser) zum Beispiel bei der Zubereitung von Kaffee oder Tee störend sein. In diesem Fall sollten Sie für solche Zwecke auf Mineralwasser zurückgreifen.

Mineralwasser
Als einziges Lebensmittel in Deutschland benötigt Mineralwasser eine staatliche Anerkennung. Mineralwasser wird zumeist aus großen Tiefen gewonnen und hat auf diesem Weg sowohl Mineralstoffe aus dem Boden und Gestein ausgelöst als auch eine natürliche Filterung durchgemacht. In der Regel muss deshalb Mineralwasser im Gegensatz zu dem oberflächlich entnommenen Leitungswasser nicht gereinigt werden.

Der Mineralgehalt ist bei allen Mineralwässern unterschiedlich. Auf dem Etikett müssen aber die Inhaltsstoffe angegeben sein. Mineralwässer werden regelmäßig kontrolliert und die Angaben dann korrigiert, wenn bestimmte Abweichungen überschritten werden. Je nach ihren Essgewohnheiten (Zufuhr von Kochsalz bzw. Natrium) sollten Sie darauf achten, ein natriumarmes Mineralwasser zu nehmen.

Heilwasser
Wie auch das Mineralwasser stammt Heilwasser aus tiefen Schichten. Heilwasser ist ein frei verkäufliches Arzneimittel und erhält seine Zulassung ab einem Mindestgehalt von bestimmten Mineralstoffen. Dabei muss den Inhaltsstoffen eine vorbeugende, heilende oder lindernde Wirkung nachgewiesen sein.

Heilwasser kann man aber nicht nur trinken. Es gibt auch Badeanstalten wie zum Beispiel in Köln die Claudius-Therme, in denen man im Heilwasser baden kann. Auch hier werden gesundheitliche Auswirkungen nachgesagt.

Quellwasser
Im Gegensatz zum Mineralwasser muss Quellwasser keine Grenzwerte an Mineralstoffen überschreiten. Im Allgemeinen wird Quellwasser auch aus großen Tiefen gewonnen.

Tafelwasser Das wohl bekannteste Tafelwasser in Deutschland hört auf den Namen Bonaqa. Tafelwasser hat keine staatliche Anerkennung und braucht auch nicht aus einer Quelle gewonnen zu sein. In den meisten Fällen ist Tafelwasser mit Zusätzen behandeltes Leitungswasser. So passiert Tafelwasser eine Reinigung, den Zusatz von Meer- oder Mineralwasser und Kohlensäure.

Tafelwasser darf nicht den Zusatz „natürlich“ oder „naturbelassen“ tragen.

Thermalwasser Heißes, vulkanisch erhitztes Wasser trägt die Bezeichnung Thermalwasser. Die häufigste Verwendung von Thermalwasser sind Bäder und Kuranlagen. Sehr oft ist in diesem Zusammenhang auch die Kombination von Thermal- und Heilwasser anzutreffen.

Durch die Wärme des Wassers kommt dessen Heilwirkung voll zur Geltung. Über die spezifischen Anwendungsgebiete von thermalem Heilwasser lässt sich global nur recht wenig sagen, denn die einzelnen Wässer unterscheiden sich zu sehr.

Alles in Allem besteht aber kein Zweifel daran, dass thermale Quellen hervorragend zum Entspannen geeignet sind.
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