Klettern, Kneipp und Klasse auf dem Campingplatz
Auf 176 naturnahen Plätzen Mecklenburg-Vorpommerns hat die Saison begonnen

12.04.2007 13:02
Das Wasser läuft, der Strom ist angestellt, die Rolläden an den Rezeptionen sind hochgezogen. Und die Sonne, sie scheint fast ohne Unterlass. "Die Saison auf den Camping-Plätzen des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern hat voll begonnen, und es gibt schon eine erfreuliche Zahl von Reservierungen für den Sommer", sagt Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (TMV).

Dauercamper richten sich ein, Wohnmobile ziehen von Ort zu Ort, Zeltpflöcke werden eingeschlagen. Es verspricht eine gute Saison zu werden zwischen Ostseeküste und Mecklenburgischer Seenplatte. Der Verband der Campingplätze und Freizeitbetriebe des Landes hofft auf 3,5 Millionen Übernachtungen. Im letzten Jahr waren es 3,35 Millionen bei knapp 800.000 Gästen - schon das ein Wachstum von 2,6 Prozent. Dauercamper und Reisemobile noch nicht einmal mitgezählt, schlief jeder siebte Urlaubsgast des Landes auf einem Campingplatz.

Bemerkenswerte 176 Campingplätze gibt es in dem Bundesland, das im Sommer mehr deutsche Touristen anzieht als jedes andere. Camping in Mecklenburg-Vorpommern ist neben Naturgenuss auch die Freiheit der Wahl. Ob in den Dünen von Prerow auf dem Darß, im Küstenwald von Göhren auf Rügen, oder in einem Meter Entfernung vom Plauer See - möglich ist vieles, undenkbar fast nichts. Urgemütlich oder komfortabel, kleiner Platz oder großer Park, See oder Ostsee: In Mecklenburg-Vorpommern findet jeder Camper seinen Platz.

Die Camping-Saison 2007 startet mit originellen und guten Angeboten. In Börgerende lockt in Bälde der erste offizielle Kneipp-Campingplatz Mecklenburg-Vorpommerns. In Groß Quassow in Mecklenburg-Strelitz gibt es genau wie in Ueckeritz auf Usedom neuerdings einen Klettergarten, in Prerow moderne neue Mietzelte mit festem Fußboden und Küche, in Alt Schwerin einen kleinen Schmetterlingsgarten direkt auf dem Platz. Vielerorts wurden neue Spielplätze, Sanitärgebäude, Duschsysteme oder Restaurants gebaut.

Viele Angebote sind nachzulesen in der neuen und als Deutschlands bester Camping-Katalog ausgezeichneten Broschüre "Camping Mecklenburg-Vorpommern", die vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit herausgegeben wurde. Noch ein Preis: Den jährlich vergebenen Meilenstein der Caravaning- und Touristik-Journalisten hat mit Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr erstmals ein Bundesland bekommen. "Eine Anerkennung dafür, dass wir von Anfang an auf Qualität gesetzt haben", erklärt Bernd Fischer.

Die Investitionen in das Campingland - rund 100 Millionen Euro in 16 Jahren - machen sich bezahlt. 44 Campingplätze wurden inzwischen nach dem bundesweit einheitlichen Sterne-System klassifiziert - zwölf als exklusiv (fünf Sterne), 25 Plätze als erstklassig (vier Sterne) und sieben als komfortabel (drei Sterne). Weiterhin sind 24 Anlagen mit dem europäischen Umweltsiegel Ecocamping ausgezeichnet worden; das sind mehr als in jedem anderen Bundesland. Bio-Kläranlagen, Biomasseheizungen, genutztes Regenwasser oder Elektrofahrzeuge sind auf vielen Plätzen Standard. "Zu guten Plätzen zählt selbstverständlich auch qualifiziertes und freundliches Personal", ergänzt TMV-Geschäftsführer Fischer. Auch hier habe Mecklenburg-Vorpommern die Nase vorn: Das Land bildet seit 2005 bundesweit die meisten jungen Menschen für die Campingbranche aus. Ein Drittel aller Kauffrauen bzw. Kaufmänner für Tourismus und Freizeit hat im Nordosten gelernt.

Quelle: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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