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Den Zauber der Märchenwelt auf die Bühne bringen
26. Spielzeit der Brüder Grimm Märchenfestspiele beginnt am 21. Mai

30.04.2010 11:57
Die Helden gut, schön und mutig – die Bösewichter gemein, hässlich und
hinterhältig – im Reich der Märchen machen die klaren Gegensätze die
Entscheidung für eine Seite leicht. Diese Klarheit ist neben den
allgemeingültigen Botschaften der Überlieferungen sicher ein wichtiger
Aspekt, warum Märchen bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben.

Die Brüder Grimm Märchenfestspiele Hanau, die am 21. Mai in die 26. Saison
starten, verbinden diese Märchenwelt auf ganz besondere Weise mit der
faszinierenden Welt des Theaters. Die fesselnden Bilder und Inhalte der
alten Überlieferungen und die ihnen innewohnende Weisheit in zeitgemäßes
Schauspiel zu übersetzen, ist eine Herausforderung, der sich die Autoren und
Regisseure der Märchenfestspiele jedes Jahr aufs Neue erfolgreich stellen –
immerhin ist jede Inszenierung im Amphitheater nahe Schloss Philippsruhe
eine Uraufführung, eigens geschrieben für eines der schönsten
Freiluft-Festivals Hessens in der Geburtsstadt der berühmten Brüder.

Eröffnet wird die 26. Spielzeit am Freitag, 21. Mai, um 20.30 Uhr mit der
Premiere des Musicals Schneewittchen – einem „Klassiker“ der Brüder Grimm.
Bei Regisseur Marc Urquhart und Komponist Alexander S. Bermange liegt die
Verantwortung für diese Inszenierung in bewährten Händen. Erstmals arbeiten
sie in diesem Jahr mit dem Autor Kevin Schroeder aus Berlin zusammen, der
sich als Dramatiker, Liedtexter und Übersetzer bereits einen Namen in
Deutschlands Musical-Szene gemacht hat.

Die zweite Premiere feiert am Samstag, 29. Mai, um 16 Uhr das Kinderstück
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, geschrieben und inszeniert von
Ellen Schulz. Die Musik komponiert René Di Rienzo.

Mit der letzten Premiere der Spielzeit, am Freitag, 4. Juni, um 20.30 Uhr,
präsentieren die Festspiele mit dem französischen Märchen Cendrillon oder
Der gläserne Pantoffel. Es stammt aus der Märchensammlung von Charles
Perrault und fand als das Märchen vom Aschenputtel Eingang in die Kinder-
und Hausmärchen der Grimms. Für Buch und Regie zeichnet Intendant Dieter
Gring verantwortlich.

Insgesamt 90 Märchen-Aufführungen im Amphitheater, das seinerzeit eigens für
die Märchenfestspiele gebaut und heute ebenso beliebter wie gelobter
Veranstaltungsort für hochklassige Open-Air-Veranstaltungen aller Genres
ist, werden von einem facettenreichen Rahmenprogramm ergänzt, das in diesem
Jahr mit einigen glanzvollen Neuigkeiten aufwarten kann.

Nachdem sich in den letzten Jahren die Publikumsgespräche, die „Einblicke
hinter die Dornenhecke“ mit Prof. Dr. Heinz Rölleke oder auch die
Late-Night-Specials bewährt haben, verspricht das erstmals ins Programm
genommene Kinder-Musikfestival ein ganz besonderes Vergnügen für die ganze
Familie. Geboten wird im ersten Teil die Deutschlandpremiere von Grimm’s
Märchenkonzert mit den größten Hits und schönsten Liedern aus den Musicals
der Brüder Grimm Märchenfestspiele zu einem Konzert vereint. Produzentin und
Sängerin Alexandra Seefisch, die vielen Festspielbesuchern noch als
Prinzessin Melinda aus König Drosselbart bekannt ist und deutschlandweit in
der ZDF-Serie Alisa – Folge Deinem Herzen zu sehen war, wird dieses Konzert
gemeinsam mit Hartmut Schröder, Mirjam Wolf und Sebastian Hammer aus dem
Musicalensemble der Festspiele gestalten. Im zweiten Teil des
Kinder-Musikfestivals zeigen die Blindfische freches Rock-Theater mit
packenden Geschichten und fetzigen Sounds. Mit spontanen Einlagen, großer
Spielfreude und Sprachwitz begeistern sie die ganze Familie.

Eine Matinee zu Ehren des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy gestaltet
Hartmut Schröder, klassischer Tenor und Darsteller im Festspiel-Ensemble, am
30. Mai im Roten Saal im Schloss Philippsruhe. Mit Briefen, Liedbeiträgen
und Klavierstücken beschreibt er gemeinsam mit dem Pianisten Markus Zugehör
das Leben und Schaffen des „musikalischen Wunders“ der Romantik. Die Matinee
wird unterstützt vom Lions Club Hanau Brüder Grimm.

Eine feste Größe bei den Märchenfestspielen sind die Geschichten, die
Richard Martin in seinem Programm Tales and Music in englischer Sprache zum
Schmunzeln, Lachen und Staunen vorträgt, musikalisch begleitet von Vera
Spillner. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am 5. Juli im Roten Saal
Schloss Philippsruhe statt.

Auch die Aufführungen des Höchster Ballettzentrums sind eine geschätzte
Bereicherung des Rahmenprogramms. Sie feiern in diesem Jahr mit ihrer 20.
Teilnahme eines kleines Jubiläum und sind mit dem Märchenballett „Hänsel und
Gretel“ am 13. Juni um 11 Uhr sowie mit „Der Komponist, die Frauen und der
Tod – Impressionen aus dem Leben von Franz Schubert“ am 20. Juni um 19 Uhr
zu Gast im Amphitheater.

Fortgesetzt wird in diesem Jahr auch die bewährte Kooperation mit dem
Freilichtmuseum Hessenpark. Während das Museum an drei ausgewählten
Sonntagen (23. Mai, 30. Mai, 6. Juni) althergebrachte Handwerkskunst als
Mitmachaktion für Kinder präsentiert, gastiert das Festspiel-Ensemble im
Gegenzug an einem Wochenende (26. und 27. Juni) mit dem Kinderstück „Der
Teufel mit den drei goldenen Haaren“ in der einmaligen Kulisse des
Hessenparks.
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