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Länderinformation: Südafrika

DED-Besuchsprogramm zur WM 2010 in Südafrika:
Entdecken Sie Geschichten abseits der WM-Stadien

07.04.2010 09:00
Bonn/Pretoria (ots) - Der Deutsche Entwicklungsdienst lädt Sie herzlich ein, am Besuchsprogramm zur WM 2010 in Südafrika teilzunehmen, die Arbeit des DED mit den Menschen vor Ort kennenzulernen und einen Blick auf das Geschehen abseits der WM-Stadien zu werfen.

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika rückt näher. Zum ersten Mal in seiner Geschichte findet das Mega-Event auf afrikanischem Boden statt. Im Vorfeld wird bereits viel diskutiert über Gewinner und Verlierer dieser WM. Welche Impulse können von der WM auf die südafrikanische Gesellschaft ausgehen? Kann die WM das südafrikanische Volk näher zusammenbringen oder verschärfen sich die Gegensätze? Wie nehmen die Menschen in den Townships an der Weltmeisterschaft teil?

Die Wahrnehmung Südafrikas in den deutschen Medien ist von Stereotypen geprägt. Dem Naturreichtum, das Südafrika zu einem beliebten Urlaubsziel macht, stehen Armut, Gewalt und Kriminalität gegenüber.

Machen Sie sich ihr eigenes Bild von der Situation im Land. Sprechen Sie mit den Menschen vor Ort. Der DED bietet Ihnen hierzu im Vorfeld und während der WM 2010 die Gelegenheit.

Der DED arbeitet seit 1996 in Südafrika mit derzeit 40 Entwicklungshelfern, neun Stipendiaten und elf einheimischen Fachkräften. Darüber hinaus sind 34 weltwärts-Freiwillige im Einsatz. HIV/AIDS-Prävention, berufliche Bildung und Kommunalentwicklung gehören zu den wichtigsten Arbeitsfeldern. Der DED verfügt durch sein langjähriges Engagement im Land über hervorragende Kontakte und kann Sie mit interessanten Gesprächspartnern zusammenbringen. Die Menschen, mit denen wir arbeiten, unsere Partner, Entwicklungshelfer und jungen Freiwilligen freuen sich auf Ihren Besuch.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Auch wenn Sie von Deutschland aus über die WM in Südafrika berichten, freuen wir uns, Sie über unsere Arbeit zu informieren und Sie mit Gesprächspartnern vor Ort zusammenzubringen.

Folgende Projekte können Sie besuchen:

Walter Sisulu University (WSU): Medien und Demokratieförderung

Der DED setzt sich für Demokratieförderung durch die Stärkung lokaler unabhängiger Medien ein. Hierzu unterstützt er die Partnerschaft zwischen der WSU in East London und dem Eastern Cape Communication Forum mit finanziellen Mitteln, Trainings und Beratung. Treffen Sie auf Journalisten und Journalismus-Studenten und diskutieren Sie mit ihnen über Pressefreiheit und die Rolle der Medien in Südafrika.

Lovelife: HIV/AIDS-Prävention auf Südafrikanisch

LoveLife ist eine der weltgrößten HIV/AIDS-Programme und verbindet Aufklärung mit der Stärkung und Förderung von Jugendlichen: Durch vielfältige Weiterbildungsangebote, die von über 6.000 ausgebildeten Jugendlichen selbst angeboten werden, entdecken sie ihre Talente und Fähigkeiten. Kommen Sie nach Johannesburg und sprechen Sie mit den Jugendlichen über ihre Arbeit.

In Luka nahe Rustenburg können Sie ein loveLife-Jugendzentrum besuchen. Hier unterstützt die weltwärts-Freiwillige Anne-Sophie Waag aus Berlin die Jugendlichen für zwölf Monate bei ihren innovativen Weiterbildungsprogrammen.

weltwärts mit dem DED in Pretoria

Mark Zientarski aus Weinheim arbeitet als weltwärts-Freiwilliger seit August 2009 im Township Atteridgeville in Pretoria. Dort betreut er Waisen und andere gefährdete Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren. Er macht mit den Kindern Hausaufgaben, unterstützt HIV/AIDS-Aufklärungsunterricht und bietet Sport- und Musikaktivitäten wie Singen und Gitarrenunterricht an.

Josef Schwarzensteiner aus Witzenhausen arbeitet als weltwärts-Freiwilliger seit Juli 2009 im Township Mamelodi in Pretoria. Er betreut dort Waisen und andere Kinder, unterstützt sie bei den Hausaufgaben und hilft beim Verteilen von Nahrungsmittelspenden.

Auch die Freiwilligen und die Kinder in Atteridgeville und Mamelodi sind bereits im Fußballfieber und freuen sich auf Ihren Besuch!

Makana Goat Project: Ziegenmilchproduktion für Kleinbauern

30 Kleinbauern einer Genossenschaft in Port Elizabeth werden dabei unterstützt, eine Ziegenmilchproduktion aufzubauen. Das Projekt unterteilt sich in zwei Phasen: 1. Sicherstellung der Ziegenmilchproduktion, 2. Weiterverarbeitung der Milch in Käse und andere Produkte. Besuchen Sie die Farm und sprechen Sie direkt mit den Kleinbauern.

Buffalo City College: Förderung der Berufsbildung

Nach dem Ende der Apartheid wurden die zuvor nach Rassen getrennten Berufsschulen zusammengelegt. In East London entstand aus den getrennten Schulen für Weiße, Schwarze und Farbige das gemeinsame Buffalo City College. Der DED unterstützt die Berufsfachschule mit Standorten in East London und Mdantsane, dem nach Soweto zweitgrößten Township Südafrikas, bei der Einführung eines Systems für Qualitätsmanagement. Damit wird die Qualität der Berufsbildung regelmäßig geprüft und an die Anforderungen des Arbeitsmarktes angepasst. Bei Ihrem Besuch in Mdantsane können Sie mit dem Schuldirektor, Studenten und Lehrern sprechen.

Bei diesen Projekten handelt es sich um eine Auswahl. Das komplette Programm schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.
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