Sachsens schönste Schlösser, Burgen und Gärten
Vor 12 Jahren wurde per Kabinettsbeschluss 1992 die Gründung der Sächsischen Schlösserverwaltung veranlasst

14.10.2004 12:03
Wir über uns: Aktuelles 2004

Vor 12 Jahren wurden per Kabinettsbeschluss 1992 zur Gründung der "Sächsischen Schlösserverwaltung" vier Ziele vorgegeben:

- Bestandserhaltung
- Sanierung
- Restaurierung
- mit Leben erfüllen.

Damit war das so genannte "Sächsische Modell" ins Leben gerufen. Die Schlossbetriebe wurden als "Staatsbetrieb" in die wirtschaftliche Selbstständigkeit entlassen.

Das heißt, dass sie seit dem ein eigenes Budget mit dem Ziel bewirtschaften, einen möglichst hohen Deckungsgrad ihrer Betriebskosten zu erreichen. Dazu stehen die erwirtschafteten Einnahmen in voller Höhe zur Verfügung. Das Finanzressort - die Schlösser, Burgen und Gärten sind Liegenschaften und damit Teil der klassischen Finanzverwaltung - ist einer der innovativsten Bereiche, wenn es um die Stärkung der Eigenverantwortung von Mitarbeitern und die Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben geht. Das Sächsische Finanzministerium und die Schlösserverwaltung haben in der Vergangenheit eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Den letzten großen Schritt gingen wir - mit großem Erfolg - am 1. Januar 2003. Seitdem sind die 19 Objekte der 11 Schlossbetriebe in einer neuen, zweistufigen Struktur im Staatsbetrieb "Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen" zusammengefasst.

"Der Betrieb macht mit seinen 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine ausgezeichnete Arbeit", so Sachsens Finanzminister Dr. Horst Metz.

"Die Schlösser, Burgen und Gärten gehören zu den kulturellen und touristischen Glanzlichtern des Freistaates Sachsen. Sie beweisen, dass Kulturbewusstsein und wirtschaftlich ausgerichtetes Denken und Handeln keine unüberbrückbaren Gegensätze sind, sondern - richtig dosiert - ein zukunftsorientiertes Erfolgsrezept darstellen. Damit kommt ihnen eine Vorreiterrolle im Vergleich zu den übrigen deutschen Schlösserverwaltungen zu, in deren Verband sie ein angesehenes Mitglied sind", sagte Metz.

Beste Bestätigung der erfolgreichen Arbeit sind die Besucherzahlen. Seit 1994 konnten die Ergebnisse der sächsischen Schlossbetriebe auf gleich bleibend hohem Niveau von durchschnittlich zwei Millionen Gästen pro Jahr gehalten werden. Die Schwankungen sind gemessen an der Höhe der Besucherzahlen nur sehr gering.

Einzige Ausnahme bildet das Jahr 2002. Flutbedingt gingen die Besucherzahlen um 15,9 % gegenüber dem Vorjahr zurück und die Saison endete mit rund 1,8 Millionen Gästen.

Im vergangenen Jahr konnten wir bereits wieder rund 1,9 Millionen Gäste zählen, das sind rund acht Prozent mehr als 2002. Und für dieses Jahr haben wir uns fest vorgenommen, an die Zahlen von 2001 anzuschließen und die zwei Millionen-Marke zu überspringen. Die steigenden Zahlen für das 1. Halbjahr 2004 in Relation zu denen des gleichen Vorjahreszeitraumes lassen dieses Ziel sehr realistisch erscheinen. Bis einschließlich August 2004 waren 1,43 Millionen Besucher in unserer Anlagen, das sind 6,4 % mehr als im vergangenen Jahr. Uns trennen nur noch fünf Prozent von den Vergleichszahlen des Rekordjahres 2001. Das zeigt, dass wir neben unserem Stammpublikum immer mehr Touristen für unsere Anlagen gewinnen können. Unsere Schlösser sind nicht nur kulturelle Leuchttürme der Region, sondern auch magischer Anziehungspunkt.

Bei einem Kurz- oder Langurlaub in Dresden gehört zum Beispiel ein Besuch von Schloss Moritzburg oder der Festung Königstein, aber auch des Barockgartens Großsedlitz ganz selbstverständlich mit zum Reiseprogramm. An unseren Schlössern kommt man eben nicht vorbei, ohne sie zu besuchen.

Besondere Steigerungsraten konnten 2003 Schloss Moritzburg (42.000 Besucher mehr), Schloss Nossen/Klosterpark Altzella mit einem Besucherplus von 9.000 und das Barockschloss Rammenau mit sogar einem Drittel mehr Besucher als im Vorjahr aufweisen.

Die meisten Gäste der zu unserem Staatsbetrieb gehörenden Objekte hatte im Jahr 2003 Schloss Moritzburg (218.004), gefolgt von der Dresdner Parkeisenbahn (194.127) und Burg Stolpen (120.764).

Zur weiteren Intensivierung der Zielgruppenarbeit gab der Staatsbetrieb im vergangenen Jahr ein Begleitheft zum Unterricht an sächsischen Schulen heraus. Es ist für alle Lehrer an Schulen des Freistaates zusammengestellt worden und enthält die kompletten Informationen, die diese für einen Besuch mit Schulklassen auf den Schlössern, Burgen und Gärten benötigen - Adressen und Ansprechpartner, Themenschwerpunkte, organisatorische Hinweise, einen Überblick über das zur Vor- und Nachbereitung geeignete Material, dazu das Publikationsverzeichnis der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten.

Quelle: schloesserland-sachsen
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