Internationales Zentrum und Museum für Bürgerrechte in North Carolina
Das neue Museum in Greensboro erinnert an die Bürgerrechtsbewegung, die 1960 hier ihren Anfang nahm

14.01.2010 11:01
Am 1. Februar 2010 öffnet das International Civil Rights Center & Museum im ehemaligen F.W. Woolworth Gebäude in Greensboro erstmals seine Pforten für Besucher. In 14 dauerhaften und einer wechselnden Ausstellung sollen die Geschehnisse der Bürgerrechtsbewegung in den 60er Jahren Interessierten näher gebracht werden. Die beeindruckende Geschichte um den Kampf für Gleichberechtigung wird anhand von Audio-Elementen, Videofilmen, Kunstwerken und originalen Ausstellungsstücken vermittelt.

Das Museumsgebäude sowie das Eröffnungsdatum sind kein Zufall: Es war am 1. Februar 1960, als die afroamerikanischen Studenten Ezell Blair, David Richmond, Joseph McNeil und Franklin McCain das F.W. Woolworth Gebäude in der South Elm Street betraten und demonstrativ am „whites-only“ Mittagstisch Platz nahmen. Jeden Tag kamen mehr und mehr Anhänger, um sich den vier jungen Männern anzuschließen. Diese offenkundige Auflehnung gegen die diskriminierende Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen war der Grundstein für die darauf folgende Bürgerrechtsbewegung.

Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Der Eintrittspreis liegt bei 5,50 Euro für Erwachsene, Ermäßigungen gibt es für Senioren, Kinder und Studenten.
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