Masern in Vietnam
Reisende sollten ihren Schutz prüfen

26.02.2009 11:44
Reisende nach Vietnam sollten ihre Immunität gegen Masern überprüfen und sich gegebenenfalls impfen lassen. Das empfiehlt das CRM Centrum für Reisemedizin Düsseldorf. Aktuell wird aus dem südostasiatischen Land der schwerste Masern-Ausbruch seit 10 Jahren gemeldet. Bis Mitte Februar erkrankten landesweit mindestens 505 Personen. Betroffen sind vor allem junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 24 Jahren. "In Deutschland sind viele Menschen nur unzureichend gegen die hochansteckende Virusinfektion geschützt, weil oftmals die notwendige zweite Masern-Impfung im Kindesalter vergessen wurde", erklärt PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. Ein Blick in den Impfpass verschafft Gewissheit.

Masern werden von Mensch zu Mensch über Tröpfchen, z.B. beim Sprechen, Niesen oder Husten, übertragen. Insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen, die weder geimpft sind noch eine Immunität durch eine durchgemachte Erkrankung haben, können sie einen atypischen und schweren Krankheitsverlauf haben. Neben dem rotfleckigen Ausschlag, hohem Fieber, Bronchitis und einer Lichtempfindlichkeit kann es außerdem zu Lungen-, Mittelohr- und Hirnhautentzündung kommen.

Die Masern-Impfung wird in Deutschland von der Ständigen Impfkommission für alle Kinder empfohlen. Fehlender Impfschutz kann jederzeit, z.B. anlässlich einer Reise, ergänzt werden.
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