Centrum für Reisemedizin empfiehlt Impfung gegen Meningitis für Reisen in den Nordosten Indiens
Aus dem Nordosten Indiens werden zurzeit auffällig viele Erkrankungen an Meningokokken-Meningitis gemeldet

18.02.2009 12:31
Über 2000 Menschen sind bisher in den Bundesstaaten Meghalaya, Tripura und Mizoram an der lebensgefährlichen bakteriellen Hirnhautentzündung erkrankt, mindestens 165 Personen sind inzwischen verstorben. Das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, empfiehlt Reisenden, sich vorsorglich gegen Menigokokken-Meningitis impfen zu lassen. "Dies ist mit einer Injektion möglich", erläutert PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. Der Impfschutz baut sich innerhalb von 2-3 Wochen auf.

Weltweit gibt es verschiedene Typen von Meningokokken. Während in Europa vor allem der Typ B vorkommt, sind es regional in Asien und Afrika die Typen A, C, W135 und Y. Die Krankheitserreger werden durch Tröpfcheninfektion über die Atemluft verbreitet. Das Risiko einer Ansteckung gilt vor allem bei Ansammlungen von Menschengruppen auf engem Raum als hoch. Statistisch erkranken junge Erwachsene, Kinder und Kleinkinder häufiger als ältere Menschen.

Die Impfung gegen Meningokokken-Meningitis wird von Reisemedizinern für bestimmte Regionen der Welt grundsätzlich empfohlen. Eine der größten reisemedizinischen Fortbildungen für Ärzte und Apotheker in Deutschland, das 10. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der weltweit größten Reisemesse ITB-Berlin, beschäftigt sich am 13. + 14. März u.a. auch mit diesem Thema. Die Veranstalter, der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes und das CRM erwarten über 500 Teilnehmer.
Passende Stichworte zu weiteren Reise-Nachrichten:
 
Hotels
Auswahl von Städten nach Anfangsbuchstaben
| A | B | C | D | E | F | G
| H | I | J | K | L | M | N
| O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Sehenswürdigkeiten Deutschland
Hier finden Sie Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Sehenswürdigkeiten >>
Vorwahlen weltweit
Hier finden Sie Länder- und Städte-Vorwahlen weltweit.
Vorwahlen weltweit >>