China Insider - Shenzhen
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18.12.2008 14:58
Virtueller Kaiser
Wer die 600 Jahre alte Verbotene Stadt in Peking nicht besuchen kann oder sich nicht in die Schlange stellen möchte, kann das Gelände jetzt online unter beyondspaceandtime.com erkunden. Das neue Internetportal bietet eine komplette virtuelle 3-D-Replik der riesigen kaiserlichen Palastanlage einschließlich Reiseführer. Die Nutzer können mit anderen Besuchern kommunizieren, sich die Relikte aus der Ming-Dynastie genauer anschauen, fotografieren und sogar an kaiserlichen Zeremonien teilnehmen. Der bequeme Ausflug von zuhause ist kostenlos.

Die Ausschreibungen laufen
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Provinz Sichuan läuft der Reiseverkehr wieder und viele Firmen melden neue Pläne an. Anlässlich einer Messe wurden für die Provinz vor kurzem 48 neue Tourismusprojekte vorgestellt. Das gesamte Investitionsvolumen dafür liegt bei 6,3 Milliarden Euro. Auf der Agenda stehen unter anderem ein neuer Wasser-Themenpark sowie mehrere Naturreservate und Wildschutzgebiete.

Gefragter Vogel
Pekings seit Jahrzehnten meistbesuchte Sehenswürdigkeit, die Verbotene Stadt, scheint ernsthafte Konkurrenz bekommen zu haben. Gemäß neuesten Statistiken ist jetzt das Olympiagelände mit Vogelnest und Wasserwürfel die beliebteste Attraktion. Während der Ferien zum Nationalfeiertag im Oktober wurden dort täglich mehr als 280.000 Besucher registriert. Das sind rund 70.000 mehr als in der Verbotenen Stadt. Wie auch im Kaiserpalast ist der Eintritt nicht mehr frei. Für das Vogelnest wurde der Verkauf auf 80.000 Tickets pro Tag zum Preis von je 6 Euro limitiert, für den Wasserwürfel werden täglich 12.000 Eintrittskarten ausgegeben, das Stück für 3,50 Euro.

Liebe zur Moderne
Im Zusammenhang mit dem aktuellen Boom der modernen chinesischen Kunst gibt es Pläne, in Peking das größte Museum für zeitgenössische Kunst zu bauen. Bis 2010 soll die 66.000 Quadratmeter große Beijing Yihaodi International Artbase fertig sein. Sie soll mit überdimensionalen Skulpturen und interaktiven Installationen nationaler und internationaler Künstler eine Heimat für Arbeiten sein, die es oft aufgrund ihrer schieren Größe nicht in die Galerien schaffen. Um mit dem unkonventionellen Ambiente der etablierten Kunstbezirke wie Dashanzi mithalten zu können, wird die Artbase nach Aussage ihres Designers Zhe Pei mehr an ein unvollendetes Werk als ein architektonisches Monument erinnern.


Alles klar
Die saubere Luft und der relativ reibungslose Verkehrsfluss während der Olympischen Spiele in Peking sollen dank der kürzlich eingeführten Verkehrsrestriktionen wieder erreicht werden. Nach den neuen Vorschriften müssen Autofahrer mindestens an einem Werktag pro Woche ihr Auto stehen lassen. Damit reduziert sich das tägliche Verkehrsaufkommen schätzungsweise um 80.000 Autos. Außerdem hat die Regierung versprochen, die Restriktionen zu verschärfen und die Hälfte der 3,5 Millionen Autos in Peking von der Straße zu verbannen, wenn die Immissionen eine bestimmte Höchstgrenze erreichen.
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Die neuesten Treffpunkte Chinas


Restaurants und Bars


Gewinner Stiller
In den Cool Docks am südlichen Ende des Huangpu-Flusses in Shanghais neuem Xintiandi-Viertel hat vor kurzem Stillers Restaurant eröffnet und der Stadt das erste gehobene deutsche Speiselokal beschert. In dem lichtdurchfluteten Restaurant des Spitzenkochs Stefan Stiller werden neben einem üppigen Degustationsmenü herzhafte Hauptgerichte aufgetischt. Und wenn Sie mögen was Sie sehen, können Sie sich in Stillers regelmäßigen Kursen in der Küche vor Ort noch einige Tipps geben lassen.

Domus lohnt sich
Das Domus in Peking ist nicht nur stilvoll, sondern ist auch für sein hervorragendes Angebot beliebt. Das neue Doppelrestaurant im Durchgang eines Hutongs neben der Verbotenen Stadt (gegenüber liegt das Schwesterlokal, der langjährige Favorit Tianti Yija) bietet kreative internationale Küche. Im Café im oberen Stock stehen Fingerfood und Häppchen auf der Karte, unten können Sie sich das Degustationsmenü zusammen mit den temperamentvollen Vorführungen des Chefs in der offenen Küche auf der Zunge zergehen lassen. Nach dem Mahl wechseln Sie in die Lounge und räkeln sich wohlig in den von italienischen Designern gesponserten hypermodernen Sofas und Fauteuils.

Schlüssel zur Stadt
Der Kee Club, einer der zwei in den letzen Monaten in Shanghai eröffneten elitären Mitglieder-Clubs (M1NT ist der andere), tritt in die Fußstapfen seines älteren Schwesterclubs in Hongkong und lädt die Schönen und Reichen ein, Mitglied einer exklusiven neuen Party-Gesellschaft zu werden. Der Club in einem herrschaftlichen Wohnhaus von 1920 ist mit einer Mischung von Antiquitäten und moderner Kunst eingerichtet. Die edlen Speisen, von der feinen französischen Küche über chinesische Banketts bis zum japanischen Kaiseki, sind von erlesener Qualität.

Spritziges Abenteuer
Aqua, ein Quartett neuer Lokale von Hongkonger Gastronomen, rundet das Angebot in Pekings elegantem Legations-Viertel ab. Das erste in der Reihe ist das japanische Avantgarde-Restaurant Shiro Matsu, daneben liegt die im Gothic-Stil gehaltene Hex-Bar. Das Aqua im ersten Stock reicht Tapas und spanische Weine, die Fez-Bar auf dem Dach bietet Spritziges mit Aussicht. Und da kommt noch mehr: Das Management verspricht für Anfang 2009 noch einen Nachtclub, ein Steakhaus und ein chinesisches Restaurant.


Einkaufen

Perle von Pudong
Der neue Yada-Perlenmarkt im Wissenschafts- und Technologiemuseum hat die Stadt Shanghai über 2,3 Millionen Euro gekostet. Er nimmt rund 1.600 der 57.000 Quadratmeter des Asia Pacific Plaza ein. Mehr als 1.000 Anbieter sind hier mit Tausenden von verschiedenen Perlenarten zur Stelle. Das Angebot reicht von fertigem Schmuck bis zu langen Strängen von Süßwasserperlen aus den Gewässern von Jiangsu und Zheijang für den Großhandel.

Dashilan in neuem Glanz
Nach einem dreijährigen Verschönerungsprogramm ist eine der ältesten Einkaufsstraßen Pekings wieder geöffnet: Die Dashilan knüpft an den Erfolg ihrer Blütezeit an und gehört immer noch zu den besten Plätzen für traditionelle Waren aus Peking. In der schmalen Allee im Süden von Qianmen sind einige alteingesessene Geschäfte beheimatet. Ruifuxiang ist bekannt für Seide und Maßbekleidung, Ten Fu s Tea der bekannteste Tee-Exporteur Chinas und dann sind da noch die TCM-Apotheke Tongrentang und das Gobuli, eines der beliebtesten Restaurants für Dampfbrötchen.

Aus dem Veranstaltungskalender Chinas

Hinaus mit dem alten Jahr
Am 26. Januar 2009 heißen die Chinesen in aller Welt das Jahr des Ochsen willkommen, das Jahr 4.707 im chinesischen Mondkalender. In der Silvesternacht ist an Schlaf nicht zu denken. Um die bösen Geister zu vertreiben, werden im ganzen Land Batterien von Feuerwerken in den Himmel gejagt. Zur Neujahrstagstradition gehört auch der Frühlingsputz. Danach werden Fenster und Türen mit roter Farbe umrahmt und das Haus mit Scherenschnitten und Symbolen zu Themen wie Glück, Wohlstand und Langlebigkeit dekoriert unser persönlicher Favorit: zufriedenstellende Heirat mit mehreren Kindern.

Eiskönigin
Ziehen Sie Ihre wärmsten Wintersachen an, wenn Sie sich in die nordchinesische Stadt Harbin zum jährlichen Schneefestival (5. Januar bis 5. Februar 2009) aufmachen. Für einen Monat verwandelt sich der Zhaolin-Park in ein glitzerndes Winterwunderland. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Skulpturen der Großen Chinesischen Mauer, der ägyptischen Pyramiden und sogar des Grand Canyon aus Schnee und Eis gemeißelt. Besuchen Sie den Park nachts, wenn die kalten Kunstwerke von Laternen und Lichterketten beleuchtet sind. Wenn Sie sehr mutig sind, können Sie sich auch den Einheimischen anschließen und ein Bad im eiskalten Schwimmbecken des Parks nehmen.

Wunderbare Laternen
Beim Chengdu Laternenfest zum Ende der chinesischen Neujahrsfestwochen glühen vor allem die Einwohner vor Stolz. Das Fest findet immer am 15. Tag des ersten Mondmonats statt, diesmal also am 9. Februar 2009. Im Chengdu Cultural Park werden Abertausende von filigranen, kugelförmigen Laternen in langen Reihen aufgehängt. Keinesfalls entgehen lassen sollten Sie sich das Prunkstück der Lichterparade, eine drachenförmige Laterne mit funkensprühendem Maul.


Destination Shenzhen

Shenzhen war Chinas erste Sonderwirtschaftszone (Special Economic Zone SEZ). Die Agglomeration in der im Süden des Landes gelegenen Provinz Guangdong hat während der letzen 30 Jahre einen langen Weg zurückgelegt. Vor wenigen Jahrzehnten noch ein kleines Fischerdorf im Perlfluss-Delta, ist Shenzhen heute Chinas zweitgrößte Hafenstadt und zieht jedes Jahr ausländische Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar an. Das einstige Fischerdorf hat sich zu einer der am schnellsten wachsenden Städte weltweit gemausert.

1979 lebten im Stadtgebiet gerade mal 30.000 Einwohner. Nachdem Shenzhen im Mai 1980 zur Sonderwirtschaftszone erklärt wurde, kamen viele wegen der Aussicht auf Wohlstand oder fühlten sich von der Nähe zu Hongkong angezogen. Heute ist die alte Hafenstadt eine moderne, zunehmend kosmopolitische Metropole in der mehr als acht Millionen Menschen zuhause sind und weist das höchste Pro-Kopf-Einkommen Chinas auf.

Die Transformation zur Boomtown hat Shenzhen außerdem eine beeindruckende Skyline mit einigen der höchsten Wolkenkratzer Chinas beschert, darunter das neuntgrößte Hochhaus der Welt, das Diwang-Gebäude im Shun-Hing-Square-Komplex.


Aus dem Blickwinkel des China Insider:


Attraktionen in Shenzhen

Zimmer mit Aussicht
Shenzhen und Hongkong aus der Vogelperspektive können Sie vom Meridian View Centre (auch Windows of Shenzhen genannt) sehen. Es befindet sich 384 Meter über der Erde im 69. Stock des Diwang-Gebäudes.

Flower Power
Im Nordosten der Stadt, an den Ausläufern des fast 1.000 Meter hohen Mount Wutong, liegen die Shenzhen Fairy Lake Botanical Gardens. Die 587 Hektar große, unter Landschaftsschutz stehende Pflanzen- und Blumenwelt ist das Gartenwissenschaftszentrum der Provinz. Die um einen schimmernden See angelegten Gärten beherbergen mehr als 6.500 verschiedene Pflanzenarten, darunter zahlreiche Raritäten und vom Aussterben bedrohte Gewächse.
Insider-Tipp: Im Sommer sind die Gärten ein großartiger Platz für ein Picknick. Die Vegetation und das Seeufer sorgen für Kühlung und es gibt jede Menge schattenspendende Bäume.


Kunst und Kultur in Shenzhen

Kunstoffensive
Das Dafen Oil Painting Village, Heimat von mehr als 2.000 Künstlern sowie 200 Galerien und Kunsthändlern, ist einer der besten Plätze in China für moderne Kunst. Es liegt in der kleinen Stadt Buji, rund 20 Minuten außerhalb von Shenzhen. Das Dorf organisiert Kunstmessen und Auktionen sowie Touren für Gruppen von Kunstanhängern.
Insider-Tipp: Arbeiten aus Dafen können auch online gekauft und bestellt werden: www.chinae.com.cn/com/dafen/main.php

Wie Geschichte entsteht
Die seit Mitte Dezember für die Öffentlichkeit zugänglichen Räume des neuen Flügels im Shenzhen Museum sind der Reformgeschichte gewidmet. Die erste Ausstellung dieser Art zeigt auf 32.000 Quadratmetern Erinnerungsstücke zur Geschichte von Shenzhen und zur Öffnung Chinas in den letzen 30 Jahren. Unter den eher traditionellen Ausstellungstücken findet sich beispielsweise der Hammer, mit dem der Zuschlag bei der ersten Grundstücksversteigerung in China besiegelt wurde. Auch das Auto und die Möbel, die Deng Xiaoping 1992 bei seinem Besuch in Shenzhen auf seiner Tour durch Südchina benutzte, gehören zu den Exponaten.



Insider-Tipp:

Unterhaltung

Honigsüß
Honey Lake, einer der vielen Vergnügungsparks in Shenzhen, zeichnet sich durch die größte Ansammlung von Fahrgeschäften von allen anderen aus. Dazu gehört auch ein beachtliches Aufgebot verblüffender Wasserpark-Attraktionen. Sogar die Achterbahn schießt auf einen künstlichen See hinunter. Um einen umfassenden Überblick zu gewinnen, nehmen Sie am besten das Riesenrad.

Einspurige Ansichten
Die beste Art Shenzhens Attraktionen in Augenschein zu nehmen, ohne sich durch die Menge kämpfen zu müssen, ist von oben. Die Happy Line Monorail umfährt die größten Themenparks (China Folk Culture Villages, Window of the World, Happy Valley und Splendid China). So können Sie sich ruhig und bequem aus dem klimatisierten Waggon heraus einen Überblick über deren Highlights verschaffen.

Fast wie Minsk
Sie mag Tausende Kilometer von der russischen Grenze entfernt sein, wirkt aber ziemlich echt: Shenzhens Minsk World, ein militärischer Themenpark mit dem ehemaligen sowjetischen Flugzeugträger Minsk im Zentrum. Besucher können eine Tour auf dem Flugdeck unternehmen, einen Film über die Geschichte der Minsk sehen und sich militaristische Kultur -Vorführungen anschauen.
Insider-Tipp: Die fünfminütige Motorbootsfahrt (3,50 Euro) um den Flugzeugträger bietet eine bemerkenswerte Perspektive und einen Eindruck von seiner enormen Größe.


Ausgehen in Shenzhen

Viel Dim Sum
Wie die gesamte Provinz Guangdong, zählt Shenzhen zu den besten Orten Chinas für einen opulenten Dim-Sum-Brunch. Zu den besten Schlemmeradressen gehören Tang Palace im Zhonghai Business City Building und das Restaurant Jin Du im Süden des Sihai-Parks.


Shopping in Shenzhen

Elektrisierend
Sie suchen das neueste Laptop, Mobiltelefon oder die modernste Kamera? Machen Sie sich auf zur Hua Qiang Bei, einer baumgesäumten Straße, die vom Shennan Boulevard zum Pavilion Hotel im Stadtzentrum führt. Fertig mit einkaufen, können Sie in eines der vielen in den Seitenstraßen versteckten Restaurants einkehren. Zum schnellen Energieaufladen gehen Sie ins Zhen Zhong Lu, Zhen Hua Lu oder Zhen Xing Lu.

Beliebteste Einkaufspromenade
Die Dongmen-Fußgängerzone mitten im Zentrum mit hunderten von Boutiquen, Einkaufszentren, einem guten Dutzend Restaurants und Cafés sowie mehreren Kinos ist wohl der beliebteste Einkaufsbezirk Shenzhens. Für Elektronisches gehen Sie in die Hua Qiang Bei Mall, Women s World bietet die günstigste Kleidung. Dass alle Waren in allen Geschäften an der Dongmen zollfrei sind, ist ein nicht zu unterschätzendes weiteres Argument für den Einkaufsbummel in der Stadtmitte.


Angesagte Veranstaltungen in Shenzhen

Grand-Slam im Theater
Das nun schon im 16. Jahr veranstaltete Shenzhen Theaterfestival ist ein Multi-Millionen-Dollar-Ereignis. Vom 5. bis 17. Januar 2009 dreht sich im glitzernden Shenzhen Grand Theater schon das Haus ist eine Sehenswürdigkeit alles um traditionelle und moderne Kunst, Tanz, Drama und Oper mit nationalen und internationalen Künstlern.

Gigantischer Festschmaus
Das Xiasha Basin Banquet, ein jahrhundertealtes traditionelles Fest der Huang-Minderheit, hat sich von einer bescheidenen Erntedankfeier im Dorf Xiasha zu einem ausgewachsenen Schlemmerfestival entwickelt. Dieses gipfelt in einem Bankett mit mehr als 3.000 Tischen rund um den Huang-Clan-Tempel. Zum nächsten Xiasha Basin Banquet am 15. Januar werden wieder mehrere Zehntausend ins Dorf strömen, um sich gemeinsam beim kommunalen Festschmaus an den in großen Kesseln aufgetragenen Köstlichkeiten zu erfreuen. Das außergewöhnliche Festgelage hat es mit den meisten für ein Bankett aufgestellten Tischen (3.800) auch schon ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
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