Chinas Attraktionen Teil 3
Mongolischer Jurassic-Park, Steppen-Kaiserreich, Wüstenritte usw.

06.06.2008 11:37
Fantastisch monastisch
Etwa 70 Kilometer nordöstlich von Baotou liegt das 250 Jahre alte Wudangzhao- Kloster. Auf Mongolisch wird es „Weidenkloster“ genannt, weil das Tal in dem es liegt mit buschigen Weidenbäumen bewachsen ist. Es ist das einzige intakte tibetisch-buddhistische Kloster in der Inneren Mongolei und gleichzeitig das größte und am besten erhaltene Lama-Kloster der Region. Seine Bedeutung kommt der des Potala-Palastes in Tibet und des Taersi-Tempels in Qinghai gleich. Die weißen Gebäude im tibetischen Baustil beherbergen rund 1.500 buddhistische Statuen und Wandgemälde. Früher lebten in dem Komplex mit 2.500 Räumen 1.200 Mönche, heute sind es allerdings deutlich weniger.

Mongolischer Jurassic-Park
In der Inneren Mongolei gibt es einige der ergiebigsten Fossilien-Fundstätten der Erde und Paläontologen haben in der gesamten Region beeindruckende Entdeckungen gemacht. Die Fossilien-Fundorte ziehen sich vom nordöstlichen Teil der Inneren Mongolei (wo 1921 bei einer Ausgrabung in Yan Chi eine außergewöhnliche Bactrosaurus-Art gefunden wurde) bis in die Wüste im fernen Westen. Während der Bauarbeiten für eine Fabrik wurden 1985 versteinerte Überreste eines Dinosaurus entdeckt, die herbei gerufenen Fachleute vom Museum der Inneren Mongolei förderten daraufhin ein fantastisches fossiles Skelett zutage. Insider-Tipp: Das rekonstruierte Skelett des Nurosaurus aus Xi Lin Gou kann im zentralen Atrium des Inner Mongolia Museum in Huhhot besichtigt werden. Die Kreatur, die vor 100 Millionen Jahren in der Landschaft der Inneren Mongolei umherstreifte, ist 7,7 Meter hoch und 26 Meter lang. Sie ist der erklärte Liebling aller Schulkinder und der Museums-Besucher.

Steppen-Kaiserreich
In der Mongolei wird er für seine Rolle bei der Gründung des mongolischen Kaiserreiches als Held verehrt, in der Inneren Mongolei erinnert ein komplexes Mausoleum 185 Kilometer südlich von Baotou an Dschingis Khan. Obwohl man glaubt, dass Dschingis Khan anderswo begraben liegt, ist das Mausoleum eine bei den Mongolen sehr beliebte Gedenkstätte. Hier bringen sie dem Anführer, seinen zwei Brüdern und den drei Frauen, die angeblich alle mit ihm beerdigt wurden, ihre Opfergaben dar. Das Dschingis Khan Mausoleum hat sich zu einem Zentrum für authentische mongolische Kultur entwickelt, wo man auf Pferden durch die weite Steppe reiten, an einem typisch mongolischen Barbecue teilnehmen, sowie traditionelle Tanzaufführungen und Ringkämpfe sehen kann.

Wüstenritte
Wenn Sie genug davon haben auf Pferden durch die Steppen zu galoppieren, wechseln Sie auf Kamele und schaukeln Sie durch die Wüste. Die bekanntesten Wüsten der Inneren Mongolei sind die Badian Jaran, Tengger und Kubuqi.
Insider-Tipp: Die beste Zeit für einen Wüstenbesuch ist von Mitte August bis Ende September.

Mongolische Wiesen
Auf viele Besucher der Inneren Mongolei üben die Steppen eine beispiellose Faszination aus. Die größten und beliebtesten sind die Xilamuren, Gegentala und Huitengxile. Sie sind die besten Plätze für Erkundungen zu Pferde.
Insider-Tipp: Verbringen Sie ein paar Nächte in der Steppe und reiten Sie zu verschiedenen Jurten-Dörfern. In einigen Steppen, so auch in der Gegentala, gibt es spezielle Touristendörfer mit volkstümlichen Shows, traditionellen Restaurants und vielem mehr.
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