Centrum für Reisemedizin:
Bereits jetzt erste Erkrankungen an West-Nil-Fieber in den USA Reisende sollten auf effektiven Mückenschutz achten

28.05.2008 11:22
Ungewöhnlich früh sind in diesem Jahr in den USA die ersten Menschen an West-Nil-Fieber erkrankt. Die Virusinfektion wird in der warmen Jahreszeit durch Mückenstich auf Menschen übertragen und kann insbesondere bei älteren und abwehrgeschwächten Menschen tödlich verlaufen. Das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, rät Reisenden vor allem nach Einsetzen der Dämmerung auf einen effektiven Mückenschutz zu achten, um eine Ansteckung zu vermeiden. Eine vorsorgliche Impfung gibt es nicht.

Der Krankheitserreger hat sich erst im Laufe der letzten zehn Jahre über alle amerikanischen Bundesstaaten ausgebreitet. Die aktuellen Fälle sind in Arizona, Mississippi und Tennessee aufgetreten. Das Virus wurde außerdem bereits im Süden Kaliforniens nachgewiesen.

Das West-Nil-Fieber verläuft ähnlich wie eine Grippe mit Fieber und Muskelschmerzen. Etwa ein Drittel der Erkrankten entwickelt an Brust, Rücken und Armen einen Hautausschlag, der später ohne Schuppung abheilt. In einigen Fällen kann es zu einer Hirn- oder Hirnhautentzündung kommen. Im vergangenen Jahr wurden in den USA 3623 Erkrankungen mit 1213 schweren Verläufen und insgesamt 124 Todesfälle gemeldet.

Quelle: CRM - Centrum für Reisemedizin
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