Schnell an die Visa kommen:
Diesen Trick kennen Sie sicher noch nicht

Schnell an die Visa kommen:


07.10.2020 16:45
Wir genießen bereits eine hohe Reisefreiheit, auch wenn diese in der Corona-Pandemie eingeschränkt ist. Für manche Länder braucht es nach wie vor ein Visum. Doch für die USA gibt es zum Beispiel einen Trick, visafrei einzureisen. Hier mehr erfahren.

Mit einem deutschen Reisepass genießen wir hohe Freiheiten. In Europa reicht sogar der Pass und an den Grenzen wird kaum noch kontrolliert. In zahlreiche Länder können wir einfach einreisen, ohne ein Visum zu beantragen. Doch immer noch gibt es Ausnahmen.

USA: Eigentlich ist ein Visum nötig, aber...
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eines der Länder, in denen wir eigentlich ein Visum benötigen. Doch dank eines Systems brauchen deutsche Reisende keinen Visaantrag mehr im Konsulat einreichen. ESTA nennt sich das Programm, die Kurzform für "Electronic System for Travel Authorization". Seit Januar 2009 ist ESTA für die Einreise in die USA erforderlich - und doch macht es dieses System so viel einfacher über den Teich zu fliegen.

In die USA reist man quasi elektronisch ein. ESTA ersetzt das frühere Formular, welches auf Schiffen oder in Flugzeugen ausgefüllt werden musste. Reisende können bis zu 90 Tage visumfrei in den USA unterwegs sein. Die Reisebeantragung kann im Rahmen des Visa Waiver Programms gestellt werden. Wer die Anfrage rechtzeitig stellt (72 Stunden vorher), kann problemlos auf große Fahrt gehen.

Mehr über die Beantragung und das ESTA-System erfahren Sie hier.

Elektronisches Visum für Indien
Seit 2014 kann das Visum für Indien auch elektronisch beantragt werden. Bei der Einreise wird ein Dokument mit dem Namen "Tourist Visa on Arrival" ausgestellt. Die Beantragung des sogenannten ETA-Antrags kostet knappe 50 Euro. Generell sollte das Visum spätestens vier Tage vor Einreise beantragt werden. Außerdem muss der Reisepass noch 6 Monate gültig sein. Außerdem wollen die Inder wissen, ob schon ein Rückflugticket besteht. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, ist eine Einreise leider nicht möglich.

Wer nach Russland will, muss persönlich vorstellig werden
Schon mal ein russisches Visazentrum von Innen gesehen? Wer nach Moskau und Co. reisen möchte, kommt nicht drumherum, eines der Zentren oder ein Konsulat der Russischen Förderation aufzusuchen. Diese liegen in: Bonn, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig oder München. Doch damit ist es nicht getan: Vor dem Besuch im Zentrum, muss vorab online ein Antrag gestellt werden. Hinzu kommt, dass Reisende eine Einladung eines russischen Reiseveranstalters benötigen, der im Einheitlichen Förderalen Touristenregister eingetragen ist. Mit einem Visum ist ein Aufenthalt von 30 Tagen möglich.

Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, kann eine Visaagentur beauftragen.

Was ist ein Visum?
Unter einem Visum versteht man die Erlaubnis, in ein Land für eine begrenzte Zeit einreisen zu dürfen. Ein Visum wird auch in den Reisepass gestempelt. Geht man nach dem Namen, bedeutet "Visum", dass der Reisende "gesehen" wurde. Wer zum Beispiel über das Visum hinaus in dem Land bleiben möchte, muss oft sogar ein persönliches Gespräch mit einem Konsulat führen, das ist zum Beispiel in den USA so.

Wie teuer ist ein Visum?
Nationale Visa kosten seit dem 1. September 2017 75 Euro. Seit dem 02.02.2020 beträgt die Gebühr für Schengen-Visa 80 Euro.
Weitere Informationen gibt es in diesem Merkblatt des Auswärtigen Amtes.

Ein Visum zu beantragen, gehört zu einer vorausschauenden Planung dazu. Hier gibt es weitere Tipps für die perfekte, sichere Reise.

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