Krankenkassen übernehmen erstmals die Kosten
CRM Centrum für Reisemedizin rät: Jetzt die Chance nutzen und vor dem Urlaub den Impfschutz auffrischen lassen

08.06.2007 14:33
„Lassen Sie Ihren Impfschutz prüfen, bevor Sie Ihre nächste Urlaubsreise antreten - der Zeitpunkt war noch nie so günstig!“ Dazu rät das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, aus aktuellem Anlass. Seit neuestem übernehmen einige gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Reiseimpfungen, darunter die DAK, Techniker Krankenkasse (TK) und die Kaufmännische Krankenkasse (KKH). Nach Informationen des CRM werden auch andere große Kassen folgen. Eine aktuelle Liste dazu veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin auf seiner Internetseite www.crm.de. „Reisenden bietet sich damit eine bislang einmalige Möglichkeit, die Gesundheitsvorsorge für ihre Auslandsreise optimal zu gestalten“, erläutert Prof. Dr. Erich Kröger, wissenschaftlicher Leiter des CRM. „Denn Impfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten Maßnahmen, und es ist von unschätzbarem Wert, wenn möglichst viele Menschen davon Gebrauch machen“. Oftmals werden die Gesundheitsgefahren, die mit einer Reise verbunden sind, unterschätzt. Beispielsweise ist das Risiko an einer Hepatitis A, einer weit verbreiteten Form der Gelbsucht, zu erkranken in Süditalien achtmal höher als in Deutschland. In der Türkei sogar 50mal so hoch. Die Hepatitis A-Impfung bietet dagegen einen sicheren Schutz vor einer Infektion. Reisende mussten dafür bisher etwa 130 Euro selbst zahlen. Außer der Impfung gegen Hepatitis A übernehmen einige Kassen jetzt noch die gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung), Tollwut und Typhus.
Um Reisende über die Notwendigkeit der Gesundheitsvorsorge vor Beginn der Urlaubszeit noch besser zu informieren, hat das CRM in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes kürzlich die Broschüre: „Infektionsrisiko Mittelmeerländer?“ herausgegeben. Für die beliebteste Reiseregion der Deutschen sind darin u.a. auch Impfempfehlungen aufgeführt. Die Broschüre wird von reisemedizinisch beratenden Ärzten und Apotheken abgegeben und ist im Internet unter www.crm.de zum Download eingestellt.
Je weiter eine Reise führt, umso wichtiger ist ein umfassender Impfschutz und die qualifizierte reisemedizinische Beratung. Beispielsweise ist die Gelbfieberimpfung für einige Regionen Afrikas und Südamerikas nicht nur vorgeschrieben, sondern auch dringend zu empfehlen. Darüber hinaus spielt bei den Impfempfehlungen nicht nur die Reiseregion, sondern auch die Reiseart eine wichtige Rolle. Je nachdem ob beispielsweise eine Reise nach Tunesien als Trekkingurlaub geplant ist und durch das Landesinnere mit einfachen Reisebedingungen geht, oder ob sie in ein Hotel mit gehobenem Komfort führt, kann eine Impfung gegen Typhus sinnvoll sein oder nicht.
Reisemedizinische Informationen über Länder, Krankheiten und Impfempfehlungen sowie Adressen von Beratungsstellen (Ärzte und Apotheken) veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin im Internet unter: www.crm.de.

Quelle: CRM
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